Eine große Überraschung – Besuch aus Bielefeld Es zeigt sich immer wieder, dass ehemalige Einwohner Zossens die Entwicklung unserer Stadt verfolgen und den Kontakt zum Heimatverein „Alter Krug“ e. V. Herstellen. Nachdem die Pandemie eine Reise nach Zossen verhindert hatte konnten wir am 4. November Rolf und Dieter Hattenhauer aus Bielefeld in den Räumen des Schulmuseums begrüßen. Sie hatten nicht nur ihre Ehefrauen mitgebracht, nein, auch wahre Schätze für das Archiv und das Museum des „Alten Krugs“: Unterlagen über die Familien- und Firmengeschichte der Otto Hattenhauer Metallfabrik und ein halbes Dutzend Feuerzeuge aus deren Produktion. Diese Feuerzeuge waren und sind nicht nur international bekannt, sondern erzielen manchmal auch märchenhafte Preise bei Auktionen. Eigentlich begann die Produktion von Feuerzeugen mit dem Eintrag der Firma Martha Weinberg Zünder Weinberg am 15. April 1910 ins Handelsregister des Amtsgerichts Zossen. Der Firmensitz befand sich in der Berliner Straße 56. Martha Weinberg war Eigentümerin der Firma, Paul Weinberg, ihr Mann, Prokurist. Der Firma wurde es nicht leicht gemacht. Bereits im Mai und Juni 1910 wollten Berliner Firmen die Zossener an der Produktion gerichtlich hindern. Paul Weinberg übernahm die Firma 1922 selbst und meldete etliche Patente und jährlich mehrere Gebrauchsmuster an. 1928 wurde der 1905 in Hamm geborene Otto Hattenhauer Ein- und Verkaufsleiter der Metallwarenfabrik Paul Weinberg. Über die Teilnahme an der Leipziger Messe kamen Geschäftsbeziehungen nicht nur in alle Winkel Europas, sondern auch nach Mittel- und Südamerika, Nordafrika, in den Nahen und Mittleren Osten und nach China zu Stande. 1935 musste Paul Weinberg jedoch Konkurs anmelden und Otto Hattenhauer übernahm die Firma als Metallwarenfabrik Otto Hattenhauer. 1933 hatte er Anny Weinberg, die zweite Tochter Martha und Paul Weinbergs geheiratet. Und dieser Ehe entstammen Dieter (Jahrgang 1935) und Rolf (Jahrgang 1940). Feuerzeuge aus der Produktion der Metallwarenfabrik Otoo Hattenhauer. Beide erzählten anhand der mitgebrachten Dokumente viel über ihre Familie, aber auch über das Leben in Zossen bis 1950. Die Firma war im 2. Weltkrieg Rüstungsbetrieb und stellte Patronen her, wie Rolf Hattenhauer mitteilte. Er vermutet, dass diese Tatsachen und die Beschäftigung sogenannter Fremdarbeiter 1945 zur Verhaftung seines Vaters führte. Erst 1950 mit der Schließung des Speziallagers Buchenwald kam er als lungenkranker Mensch frei und bekam in Westdeutschland die Möglichkeit, sich zu kurieren. Auf der Basis der Befehle 124 und 64 der Sowjetischen Militäradministration wurde die Fabrik Otto Hattenhauers und der Grundstücksbesitz der Familie enteignet. Die Gebrüder Hattenhauer berichteten über die Schulzeit in Zossen. Wir erfuhren, dass während des Bombenkrieges der unterirdische Gang zwischen Nottekanal und Schloss Luftschutzkeller für die Schüler der Stadtschule war. Rolf Hattenhauer erzählte, dass für die Ausreise von Anny Hattenhauer ein Waggon auf dem Zossener Güterbahnhof bereitgestellt wurde. So konnte die Familie die Möbel mitnehmen. Rolf Hattenhauer schlug eine kaufmännische Laufbahn ein, sein Bruder Dieter machte das Abitur und wurde Lehrer. 1999 gründeten Rolf Hattenhauer und seine Tochter Yvonne in Erinnerung an die Frau Rolf Hattenhauers die Jetty Hattenhauer-Beck Stiftung, die bisher Projekte in Rumänien, Namibia, Kenia, Sierra Leone, Rußland, der Ukraine, Indien und Nepal durchführte. Wappen aus Metall für Feuerzeuge Die von der Familie Hattenhauer übergebenen Dokumente und die Feuerzeuge bilden einen wichtigen Grundstock zur weiteren Erforschung der Industriegeschichte Zossens auch in ihrer internationalen Bedeutung. Wir hoffen sie bald im Rahmen einer Ausstellung zeigen zu können. Die Dokumente geben aber auch Anlass über manche weiteren Aspekte Zossener Geschichte zu forschen und nachzudenken. Der Heimatverein bedankt sich bei der Familie Hattenhauer für die großzügige Schenkung und hat den beiden Söhnen Otto Hattenhauers zur Erinnerung an Zossen den Jahreskalender 2022 und das Buch „Das Teltower Platt“ von Gerhard Glau übergeben. Die Familie Hattenhauer und der Heimatverein werden in Kontakt bleiben. Text: Kurt Liebau Fotos: Dr. Rainer Reinecke
In Anwesenheit von Fred Hasselmann dem Fotografen dessen Werke ausgestellt werden eröffnete die Vorsitzende des Heimatvereins, Karola Andrae, die Ausstellung. Standen zum Tag des „Offenen Denkmals“ die Fotos von Journalisten und Fotografen Fred Hasselmann noch auf Stühlen, hingen diese jetzt ordnungsgemäß an den installierten Aufhängern und erhielten auch das richtige Licht. In ihren Eingangsworten, begrüßte Karola Andrae Fred Hasselmann und die Besucherinnen und Besucher. Sie verwies darauf, dass das Wirken Fred Hasselmanns für die Märkische Allgemeine und als Pressesprecher der Stadt Zossen durch so manche politischen Querelen in Zossen begleitet wurde. Dessen ungeachtet habe der Heimatverein über die Jahre hinweg gut mit ihm zusammengearbeitet. So stellte Fred Hasselmann 2011 seine Katzensammlung aus Holz, Stein, Glas oder Keramik aus allen Teilen der Erde aus. 2014 gab der Heimatverein das Buch Zossen und seine Ortsteile - Auf den Spuren historischer Ansichten von Fred Hasselmann heraus. 2015 folgte die Fotoausstellung „ZOSSENER TURMSILHOUETTEN“. Mit der jetzigen Ausstellung „Ein Kleinod in Zossen“ porträtiert Fred Hasselmann den „Alten Krug“ innen und außen und in verschiedenen Erhaltungs- und Sanierungszuständen in Fotos und Fotocollagen. Seit Beginn der Sanierung habe er die Idee für eine solche Ausstellung verfolgt. Seine Werke würden keiner Chronologie folgen, sondern vielmehr Eindrücke wiedergeben, die der Krug beim ihm hinterließen, so Fred Hasselmann. Doch das eigentliche Anliegen an diesem Tag, die offizielle Eröffnung der Ausstellung, drohte fast in den Hintergrund zu geraten. Offensichtlich haben sich alle gefreut, sich einmal wiederzusehen und waren deshalb so zahlreich erschienen, dass die bereits eng gestellten Tische und Stühle nicht mehr ausreichten. Ein Rundgang durch die Ausstellung war so fast unmöglich. Bei Kaffee und Kuchen ließ sich dann auch ganz gut miteinander schwatzen. Erst als sich die Kaffeetafel langsam auflöste, wendeten sich die Besucherinnen und Besucher den Bildern zu. Fred Hasselmann hatte viele Fragen zu beantworten. Text und Fotos: Dr. Rainer Reinecke Hier noch drei Fotos von Fred Hasselmann zu seiner Austellung:
2021-10-26
2021-10-26 Der "Alte Krug" vor Abschluss der Sanierungsarbeiten
Fotos: Fred Hasselmann Am 30. Oktober ab 14:00 Uhr stellt Journalist und Fotograf Fred Hasselmann, bei Kaffee und Kuchen, im "Alten Krug" seine aktuelle Ausstellung "Ein Zossener Kleinod" vor.
2021-09-28
2021-09-28 Strategiestudie für Heimatverein vorgestellt
Am 28.09 wurde von Ulrike Hermann, von der Marktund Wirtschaftsforschung Berlin-Brandenburg (HMW) , die Studie "Qualitative und quantitative Studie zu Situationen und Entwicklungsstrategie des Heimatvereins ‚Alter Krug‘" vor Mitgliedern des Vereins und Gästen vorgestellt.In die Studie sind die Ergebnisse einer Mitgliederbefragung, einer Befragung potenzieller Besucher und Multiplikatoren eingeflossen. Außerdem wurden in einem Workshop mögliche strategische Schwerpunkte herausgearbeitet. Aus dem Fazit der Studie: " Das Heimatmuseum „ Alter Krug “ Zossen befindet sich derzeit in einer Situation , die deutschlandweit viele insbesondere l ändlich geprägte Museen ähnlich erleben . Reiz überflutung, Generationenwechsel potenzieller Besucher , eine gewisse Besuchermü digkeit , dynamische Entwicklung der Gesellschaft gepaart mit hohem Anspruchsdenken an Erlebnisorientierung , Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm sowie an die Nutzung moderner Medien und Plattformen fü r die Ö ffentlichkeitsarbeit erfordern von Eigentü mern und Betreibern ein konsequentes und baldiges Umdenken . Diesem Anspruchsdenken stehen sehr häufig begrenzte Kapazitäten in punkto Finanzen , Personalausstattung und kommunaler Unterstützung gegenüber . Der Heimatverein „ Alter Krug “ Zossen e. V . befindet sich auch in einer solchen Situation. Wichtig ist, dass Museumsbetreiber und Eigentümer diese kritische Situation rechtzeitig erkennen und gemeinsam einen Wendepunkt ihrer Entwicklung einleiten . Ein „ weiter so “ ird langfristig gesehen enorme Potenzialverluste auf dem Gebiet der Kultur und des Tourismus bewirken und Eigentümer sowie Betreiber dieser Museen nachhaltig schwächen . Mit dem Studienauftrag zeigt der Heimatverein „Alter Krug“ Zossen e . V . , dass er die Situation noch rechtzeitig erkannt hat und aktiv gegensteuern m öchte . " Die Vereinsmitglieder, insbesondere der Vorstand des Vereins, sind jetzt gefordert, Entscheidungen für die Zukunft des Vereins und seiner beiden Museen zu treffen. Dieses Projekt wurde durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert.
2021-09-18
2021-09-18 wieder ein Vereinsausflug
Nach 2018 wieder ein Vereinsausflug. Dieses Mal sollte die Reise eigentlich nach Schloss Wiepersdorf führen, doch wegen des Eigentümerwechsels und der damit verbundenen Neuausrichtung wäre dort noch nicht viel zu sehen und zu besichtigen gewesen. Deshalb wurde die Reiseroute geändert und Senftenberg angefahren. Widererwarten störten keine größeren Behinderungen die Busfahrt auf Straßen und Autobahnen, so dass Senftenberg weit vor dem geplanten Termin erreicht wurde. Mit einer Sightseeingtour durch Senftenberg und einem anschließenden Besuch des Stadthafens von Senftenberg war bis zum geplanten Besuch des Museums Schloss und Festung Senftenberg etwas Zeit von der Uhr genommen. Los geht's Vor dem Schloss wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in zwei Gruppen geteilt. Noch glaubten viele, sie würden alle das gleiche sehen und erleben, aber weit gefehlt. Die eine Gruppe wurde durch das Museum einschließlich dem Schaubergwerk geführt. Internetauftritt des Museum Schloss und Festungung Senftenberg (2021-09-19) Die andere Gruppe führte die aus dem 18. Jahrhundert aufgestiegene Madame Johanne Eleonore Sophie, zweite Frau des Amtshauptmanns und Hochstaplers Johann Hektor von Klettenberg, durch dessen Leben. Johann Hektor von Klettenberg geb. 1684 in Frankfurt am Main; enthauptet am 1. März 1720 auf der Festung Königstein nach zwei missglückten Fluchtversuchen. Links zu Johann Hektor von Klettenberg: Auf Wikipedia (2021-09-19) und auf sachsen-lesse.de Auf der Flucht, so berichtete Madame Johanne Eleonore Sophie, war er eigentlich sein ganzes Leben lang vor Schulden und Verfolgung. Doch die drei Jahre auf Schloss Das "goldene Bild" Vor der Postsäule von Senftenberg Vor dem Modell von Burg und Schloss Senftenberg und Festung Senftenberg seien die schönsten in ihrem Leben gewesen. Diese Jahre konnten sie aber nur genießen, weil er August dem II. (dem Starken) zusicherte als Alchimist Gold herstellen zu können. Als der Schwindel aufflog, wurde ihm auch alle vorangegangenen Vergehen zur Last gelegt. Er wurde festgenommen und genoss schließlich die Festungshaft auf Königsstein. So genüsslich habe er dies doch nicht gefunden, so Madame Johanne Eleonore Sophie weiter und zwei Mal versucht von dort zu fliehen. Schließlich sei er durch seine Enthauptung an einem dritten Fluchtversuch gehindert worden. Sie, Madame Johanne Eleonore Sophie, hätte nach seiner Festnahme umgehend das Schloss verlassen, was dann aus ihr geworden sei, daran könne sie sich nicht mehr erinnern. Nachdem so alle mit neuen Kenntnissen und Erkenntnissen gefüllt waren, verlangten auch die Mägen nach Zufuhr. Schon auf der Hinfahrt im Bus wurden die Wünsche dafür abgefragt. Entschieden werden konnte zwischen Bauernfrühstück, Gulasch mit Klößen und Rostbrätel. In der Hubertusklause auf dem Markt von Senftenberg war die Tafel vorbereitet und neben dem Essen fand sich noch Zeit für so manches Gespräch. Eigentlich hätte die Zeit auch für einen Rundgang über den Markt genutzt werden können. Doch es nieselte aus dem grauverhangenen Himmel, die Marktstände wurden gerade abgebaut und wie in Zossen sonnabends nach eins alle Geschäfte dicht und gähnende Leere. Mit dem Bus dann weiter nach Großköschen zur Anlegestelle der Fahrgastschifffahrt. Auf der Santa Barbara blieben alle unter Deck. Dies war auch gut so, denn während der Fahrt hing der Himmel nicht voller Geigen, sondern, um in der Sprache der Flussschifffahrt zu bleiben, öffnete seine Schleusen. Aber bei Kaffee und Kuchen und bei anders als beim Mittagessen zusammengewürfelten Tischbesatzungen, wurde so manche Bekanntschaft wieder aufgefrischt. Vor Antritt der Rückfahrt ging der Chef des Taxi- und Busunternehmens,Thomas Oelschlaeger, der heute den Bus persönlich lenkte, mit einem Korb voller Kümmerlinge von Fahrgast zu Fahrgast. Seinen Kummer brauchte heute jedoch niemand herunterzuspülen. Alle verließen schließlich gut gelaunt in Zossen wieder den Bus. Danke Familie Andrae! Text und Fotos: Dr. Rainer Reinecke
Los geht's
Das "goldene Bild"
Vor der Postsäule von Senftenberg
Vor dem Modell von Burg und Schloss Senftenberg
2021-09-12
2021-09-12 Tag des Offenen Denkmals im sanierten "Alten Krug"
Bereits zur Eröffnung des Denkmaltages um 11.00 Uhr waren die ersten Gäste erschienen, um sich den sanierten Krug und die Fotoausstellung von Fred Hasselmann anzusehen. Unter ihnen auch die Bürgermeisterin der Stadt, Wiebke Schwarzweller, die nach dem Besuch einer anderen Veranstaltung am Nachmittag dann ausgiebig sich mit den Gästen des Festes unterhielt. Gerhard Glau list aus seinem Buch Kurz nach 13:30, Frau Andrae hatte die Gäste in der ihr eigenen energischen Art in den Krug gebeten, wo Heimatforscher Gerhard Glau sein Buch über das Teltower Platt vorstellen Ausstellungseröffnung wollte. Als alle Besucher Platz genommen hatten, erläuterte Gerhard Glau, was es mit dem „Tellschen Platt“ auf sich hat, wer Willy Lademann war und wie dieser die Dörfer zog und vor allem den alten Leuten aufs Maul schaute. In seinen Geschichten habe er aber nicht nur die Sprache aufgegriffen, sondern auch das Alltagsleben auf dem Dorf detailreich beschrieben. Eine dieser Geschichten sei die über den Zossener Schweinemarkt, der zugleich als Heiratsmarkt fungierte. Dann gab er noch einige Aphorismen und kurze Geschichten im „Tellschen Platt“ zum Besten. Zwischenruf einer Besucherin: „Das versteht man ja besser als Bayerisch.“ Beim Kaffeetrinken bliesen die Jagdbläser der Jagdgesellschaft Horstfelder See in ihre Hörner und zwischen den einzelnen Stücken ging ihnen manch flotter Spruch von den Lippen. In der Spielpause wandte dich Karola Andrae an die Besucher und berichtete über die Fortschritte seit Beginn der Sanierung. „Gestern Nachmittag,“ so Karola Andrae, „haben die Bauarbeiter erst das Gelände verlassen. Dank der Hilfe unserer Vereinsmitglieder konnten wir am späten Nachmittag noch alles so herrichten, dass wir heute hier eine Ausstellung eröffnen können, Gerhard Glau sein vom Heimatverein herausgegebenes Buch vorstellen konnte und wir hier den Tag des Offenen Denkmals begehen können.“ Bürgemeisterin Wiebke Schwarzweller Wie auf Zuruf erschien in diesem Moment die Bürgermeisterin Wiebke Schwarzweller. Sie bat noch um etwas Zeit, da sie gerade einen Baum gepflanzt habe und die Grube sei sehr groß gewesen. Doch dann legte sie dennoch gleich los. Sie bilanzierte, dass die Sanierung des „Alten Kruges“ nur möglich geworden sei, weil Reinhard Schulz vom Heimatverein Kallinchen und Karola Andrae vom Heimatverein „Alter Krug“ Zossen die Richtlinie für die Förderung der ländlichen Entwicklung im Rahmen von LEADER ins Spiel gebracht hätten. So hätten 85% der Sanierungskosten als Fördermittel eingeworben werden können und der Eigenanteil von 15% sei so im Haushalt der Stadt darstellbar gewesen. Ihren Dank an Karola Andrae, unserer Vereinsvorsitzenden, verband sie mit der Feststellung: „Frau Andrae ist eine ausgesprochene Pragmatikerin.“ Was angesichts des heutigen Tages wohl heißen soll, die Zusammenarbeit mit ihr war nicht immer leicht, aber letztlich erfolgreich. Sie skizzierte den Ablauf des Baugeschehens und verwies auf die Maßnahmen, die bis zum endgültigen Abschluss der Sanierung noch notwendig seien. Schließlich bekundete Sie ihre Verbundenheit mit dem „Alten Krug“ wegen seiner Historie und als Kultur- und Begegnungsstätte in der Stadt Zossen. Die Jagdhornbläser rundeten dann das Programm ab. Textr und fotos: Dr. Rainer Reinecke
Gerhard Glau list aus seinem Buch
Ausstellungseröffnung
Bürgemeisterin Wiebke Schwarzweller
2021-08-21
2021-08-21 Frühwanderung durch das alte Glienick
An diesem Sonnabendmorgen trafen sich Frühaufsteher zur vom Heimatforscher Gerhard Glau geführten Wanderung durch den alten Ortskern von Glienick. 19 Interessierte waren der Einladung des Heimatvereins zur Frühwanderung 2021 gefolgt. „Eigentlich sollte diese Wanderung wie üblich im Mai stattfinden, doch Corona hat das vermasselt“, so Vereinsvorsitzende Karola Andrae in ihren Begrüßungsworten. Sie erinnerte daran, dass die Frühwanderungen einst als Vogel-stimmenwanderungen bereits um 4 Uhr begannen, so früh sei also 8 Uhr jetzt gar nicht. Zu Beginn führte Gerhard Glau einiges zur Geschichte des Dorfes Glienick aus. Das Dorf liege auf der Glienicker Platte, einer Landschaftserhebung. Der Ort Glienick sei der einzige Ort auf dieser Erhebung. In einem Bistumsmatrikel sei als Ersterwähnung des Ortes Glienick 1346 angegeben, jedoch die Erstbesiedlung sei vermutlich bereits 150 Jahre früher erfolgt. 18 Hüfner und 4 Kossäten hätten hier gelebt. Zuvor hätten hier sicherlich auch Slawen gesiedelt, jedoch haben Archäologen bisher keine Reste einer Slawensiedlung gefunden. Darauf deute der Ortsname hin, glina = Lehm. Aus Lehm, der unmittelbar vor Ort vorhanden war, seien die Siedlungshäuser gebaut worden. Angesiedelt, so Glau, hätten sich hier Siedler aus dem Niederrhein, Holland und Flandern. Sie erhielten jeder eine Hufe Land. Zuerst seien die Stallgebäude mit einem vorübergehenden Wohnteil und dann das eigentliche Wohnhaus errichtet worden. An den ehemaligen Stallgebäuden finden sich heute noch die Initialen der einstigen Besitzer. Diese Gebäude sind heute zumeist für Wohnzwecke umgebaut. Das älteste Haus Eines der Stallhäuser Gerhard Glau mit Foto zu einem der Häuser Kossätenhaus Was dann aus den einzelnen Häusern und Gehöften bis heute geworden ist, darüber informierte Glau vor jeden dieser Häuser. So erfuhren die Teilnehmer wo der Dorfschulze sein Domizil hatte, wo sich die Bauern zum Umtrunk trafen, heutige Hausnummer 31, wo Berliner Jäger ihr Quartier hatten, dass je zwei der vier Kossäten an einem der beiden Ortsränder des Straßendorfes gelebt hätten. Zu fast jedem Haus hatte Glau auch ein Foto aus den 20iger und 30iger Jahren dabei, so dass die Teilnehmer selbst einen Vergleich alt und neu vornehmen konnten. Auffällig dabei, von den Fassaden sind Ornamente und andere Verzierungen einer glatten Fassade gewichen, die Eingangstreppen beseitigt wurden und eigentlich unansehnliche Anbauten das Bild stören. Die Anbauten, so Glau, seien zu DDR-Zeiten aus der Wohnungsnot herausgeboren worden. Glau wusste aber auch über Schicksale zu berichten, die sich hinter den Fassaden der Häuser abgespielt haben. Ein Bauer habe zu viel getrunken und sei dann in einem nahegelegenen Gewässer ertrunken und habe Frau und fünf Kinder hinterlassen. Ein anderer habe in Jüterbog Haus und Hof verzockt. Zwischen 1953 und 1956 hätten sich die Lebensumstände der Einzelbauern in der DDR derart verschlechtert, dass mehrere von ihnen die DDR gen Westen verlassen hätten und Haus und Hof und zum Teil auch Familienangehörige zurückließen. So haben in den Morgenstunden an diesem Sonnabend selbst Glienicker so manch Neues über ihr altes Dorf und seine ehemaligen Bewohner erfahren und alle anderen können jetzt selbst kundig Auskunft über Leben und Arbeiten in einem märkischen Dorf geben. Text und Fotos: Dr. Rainer Reinecke
Das älteste Haus Eines der Stallhäuser
Das älteste Haus Eines der Stallhäuser
Gerhard Glau mit Foto zu einem der Häuser Kossätenhaus
Gerhard Glau mit Foto zu einem der Häuser Kossätenhaus
2021-07-10
2021-07-10 Premiere
Beim letzten Kraut- und Rübenmarkt führte Karola Andrae über das Gelände der ehemaligen Burg Zossen. Bei diesem Kraut- und Rübenmarkt, am 10. Juli 2021, führte Jutta Graumann das erste Mal Gäste den Schulwanderweg entlang. Diesen Schulwanderweg haben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Schulmuseums erarbeitet. Sieben der acht Stationen liefen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ab. Wenn alles gut geht, soll an jedem der Standorte auch bald eine Tafel an die Nutzung als Schule erinnern. Wer auf eigene Faust loslaufen möchte, sollte sich den Flyer herunterladen . Darin sind sowohl der Weg als auch die einzelnen Stationen beschrieben. Viel Spaß!
2021-06-12
2021-06-12 Eine Premiere für die Vorsitzende
Am Samstag, dem 12. Juni fand der Kraut- und Rübenmarkt in Zossen statt. Der Heimatverein stand zur Information und zum Verkauf von Büchern und Materialien ebenfalls auf der Fläche. Zwischendurch führte Frau Andrae zum ersten Mal selbst eine kleine Gruppe von 5 Interessenten rund um die alte Zossener Burg. Sie tat dies mit umfangreichem Wissen und ihrer üblichen burschikosen Art. Die Besucher standen im frühsommerlichen Park und sahen auf das Torhaus und seine Geschichte. Ein Wassergraben und die Zugbrücke sind kaum noch vorstellbar. Sie machten die Slawenburg uneinnehmbar. Angesichts der heutigen Trockenheit sind auch Moor und Morast im Stadtpark kaum denkbar. Die Runde führte weiter zum Wachturm, auf den Platz vor dem Gutshof und dem Pferdestall sowie zum Schloss. Die Gruppe erfährt, dass nicht nur oberirdische Gebäude unter Denkmalschutz stehen, sondern die wahren Schätze unterirdisch verborgen bleiben und ebenfalls geschützt sind. Ein derzeit aus Sicherheitsgründen verschlossener Eingang am Nottekanal zeugt davon. Schade, dass uns kein Blick ins Innere von Torhaus und Schloss gewährt werden konnte. Beide Häuser befinden sich in Privateigentum. Na ja, der Stadtpark in dieser frühsommerlichen Stimmung ist auch schön anzusehen. Danke und Applaus für Karola Andrae!
2021-06-12
2021-06-12 Burgführung mit Karola Andrae
Am Samstag, dem 12. Juni fand der Kraut- und Rübenmarkt in Zossen statt. Der Heimatverein stand zur Information und zum Verkauf von Büchern und Materialien ebenfalls auf der Fläche. Zwischendurch führte Frau Andrae zum ersten Mal selbst eine kleine Gruppe von 5 Interessenten rund um die alte Zossener Burg. Sie tat dies mit umfangreichem Wissen und ihrer üblichen burschikosen Art. Die Besucher standen im frühsommerlichen Park und sahen auf das Torhaus und seine Geschichte. Ein Wassergraben und die Zugbrücke sind kaum noch vorstellbar. Sie machten die Slawenburg uneinnehmbar. Angesichts der heutigen Trockenheit sind auch Moor und Morast im Stadtpark kaum denkbar. Die Runde führte weiter zum Wachturm, auf den Platz vor dem Gutshof und dem Pferdestall sowie zum Schloss. Die Gruppe erfährt, dass nicht nur oberirdische Gebäude unter Denkmalschutz stehen, sondern die wahren Schätze unterirdisch verborgen bleiben und ebenfalls geschützt sind. Ein derzeit aus Sicherheitsgründen verschlossener Eingang am Nottekanal zeugt davon. Schade, dass uns kein Blick ins Innere von Torhaus und Schloss gewährt werden konnte. Beide Häuser befinden sich in Privateigentum. Na ja, der Stadtpark in dieser frühsommerlichen Stimmung ist auch schön anzusehen. Danke und Applaus für Karola Andrae! Text und Foto: Ilse Ryczewski
2021-06-03
2021-06-03 Neuer Mehrzweckraum eingeweiht
Mitglieder des Heimatvereins weihten das zum Mehrzweckraum "Grünes Zimmer" umgestaltete Schleppdach ein. Dank der Förderung durch die Bundesregierung über den Deutschen Verband für Archäologie e.V. (DVA), konnte der Verein die Behindertenwerkstätten Wünsdorf mit dem Umbau beauftragen. Jetzt ist alles fertig und der Verein plant bereits die ersten Veranstaltungen darin. Foto: Fred Hasselmann
2021-05-18
2021-05-18 Neuer Begegnungsraum am Museum „Alten Krug“ bald nutzbar
Meister Bonin erklärt die nächsten Arbeitsschritte Während am Hauptgebäude die Arbeiten der Grundsanierung noch einige Monate in Anspruch nehmen werden, könnten in dem zum neuen Begegnungsraum umgestalteten Schleppdach bald erste Veranstaltungen stattfinden. Vor dem Gelände steht das Fahrzeug der Wünsdorfer Werkstätten. Die geöffneten Rückklappen lassen den Blick auf einen fast leeren Laderaum frei. Kein Wunder, im bereits verlegten Teil des Fußbodens stehen die Kisten mit Werkzeugen und Schrauben, da liegen die in der Werkstatt bereits vorbereiteten Holzbauelemente und es riecht nach frischer Farbe. Mit diesen Materialien arbeiten der Tischlermeister Andreas Bonin mit Lehrling Nico Hillermann und einem Arbeiter der Wünsdorfer Werkstätten gGmbH. Nach verdienter Frühstückspause weist der Meister Lehrling und Mitarbeiter in die jetzt folgenden Arbeiten ein. Andreas Bonin leitet den Holzbereich in den Werkstätten. Herr Bonin, wie gehen die Arbeiten hier voran? „Wir sind seit gestern hier auf der Baustelle, haben die Dachsparren abgedichtet, die Gestelle verändert, an denen die Außenwand befestigt werden soll und mit dem Fußbodenlegen sowie den Streicharbeiten begonnen.“ Das geht zügig voran. „Ja, wir haben die Arbeiten ja auch in der Werkstatt mit den anderen Mitarbeitern gut vorbereitet.“ Wann rechnen Sie den mit dem Abschluss der Arbeiten? „Fertig sein soll alles zum Tag des Offenen Denkmals, Anfang September. Morgen werden wir die Wände vorbereiten und wenn alles gut geht und keine Nacharbeiten mehr notwendig sind, werden wir übermorgen fertig.“ Dann könnte der Verein bereits im Juni, wenn die Pandemie dies erlaubt, erste Veranstaltungen im neuen Raum durchführen? „Von uns aus ja.“ Durch die Pandemiezeit seien die Werkstätten gut gekommen, die Auftragsbücher seien bis Jahresmitte gefüllt. Das Problem sei der Personaltransport für jene Arbeiter, die nicht von Zuhause kommen, so Bonin weiter, denn auch im Bus müssen die Abstände eingehalten werden, so dass oft nur mit halber Mannschaft gearbeitet werden könne. Nico Hillermann beendet im August sein zweites Ausbildungsjahr als Tischler bei Andreas Bonin. Nach seinen Zukunftsplänen befragt, geht ein Lächeln über sein Gesicht, „dann übernehme ich die Werkstatt.“ So sind die Fördermittel der Bundesregierung dreifach gut angelegt. Erstens entsteht so für den „Alten Krug“ ein neuer Raum der Begegnung, zweitens schaffen sie Arbeit für Menschen mit Behinderung und drittens lernt der Lehrling Neues in der Praxis. Nachdem wieder Material für das Reetdach eingetroffen ist, steigen auch die Mitarbeiter von Reet Dachdecker Daniel Girke dem „Alten Krug“ wieder aufs Dach. Text und Fotos: Dr. Rainer Reinecke
Meister Bonin erklärt die nächsten Arbeitsschritte
2021-03-29
2021-03-29 Sanierungsarbeiten haben begonnen
In den 25 Jahren nach seiner Wiederbelebung hat der „Alte Krug“ viele Gäste gesehen, sei es, um nachzuvollziehen, wie die Menschen hier anno dunnemals gewohnt, in der schwarzen Küche gekocht, gebacken und gebrutzelt haben, um sich die vielfältigen Ausstellungen zur Heimatgeschichte anzusehen, um hier Kulturveranstaltungen zu erleben oder hier auch zu heiraten. Dies alles in einem der ältesten Häuser der Stadt mit Fachwerk und Lehmbau mit Reetdach. Da wurde nach 25 Jahren eine Grundsanierung notwendig. Wir, die Mitglieder des Heimatvereins, freuen uns, dass sich die Stadt Zossen, trotz klammer Haushaltslage, so für den „Alten“ engagiert und ihr es gelungen ist, dafür die notwendigen Fördermittel einzuwerben. Mit der Eindeckung des Reetdaches haben jetzt die Sanierungsarbeiten begonnen. Schauen Sie doch einmal vorbei, um den Baufortschritt zu verfolgen. Wir hoffen, dass zum Tag des Offenen Denkmals der Krug wieder öffnen kann.
2021-03-12
2021-03-12 Museum „Alter Krug“ benötigt modernes Konzept!
Vertragsunterzeichnung Ulrike Hermann l. Karola Andrae r. Nicht nur die Hülle des „Alten Krug“ wird im Moment durch die Stadt saniert, sondern auch wir als Heimatverein sind dabei unsere bisherige Arbeit im Krug zu überdenken. So haben wir das Gefühl, nach über 25 Jahren etwas „Altbacken“ und „Muffig“ geworden zu sein. Bisher haben wir in 3 Räumen Gebrauchsgegenstände früherer Zeit, sowie die historische Schwarze Küche gezeigt. Im großen Raum gab es immer Wechselausstellungen zu vielen Themen und Vorträge zur Heimatgeschichte, Lesungen von Zossener Autoren und andere Kulturveranstaltungen. Seit Jahren geben sich Paare hier das „JA-WORT“ in historischer Kulisse. Wie auch andere Museen in der Umgebung möchten auch wir unserer Arbeit einer kritischen Betrachtung unterziehen. Dabei müssen uns solche Frage stellen wie: • Mit welchem Profil wird aus dem „Alten Krug“ ein modernes zukunftsorientiertes Museum? • Welche künftigen Anforderungen werden an die musealen Aufgaben – Sammeln, Bewahren, Ausstellen, Erforschen gestellt? • Welche Erwartungen haben potenzielle Besucher der verschiedenen Altersgruppen an ein Museum in Zossen? • Wie kann künftig Presse-, Öffentlichkeitsarbeit & Marketing wirksamer gestaltet werden? • Wie kann sich der „Alter Krug“ als Museum und Begegnungsstätte in der digitalen Welt behaupten? • Welche Schlussfolgerungen ergeben sich aus den Antworten für die künftige Leitung und Verwaltung des Museums? Um sich den Antworten auf diese Fragen zu nähern, genügen unsere bisherigen Erfahrungen allein nicht mehr. Durch eine großzügige Förderung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg konnten wir jetzt Frau Ulrike Herrmann von der HMW-Marktforschung für die Erarbeitung einer entsprechenden Studie gewinnen. Hierzu wird sie mit Zossenern, Gästen, Entscheidungsträgern jeder Art Gespräche suchen und führen. Sollten Sie angesprochen werden, geben Sie bitte Auskunft. Helfen Sie mit, den „Alten Krug“ zu einem zukunftsfähigen Ort für Lernen und Bildung, für Kommunikation, für Integration und Partizipation der Bürgerinnen und Bürger, für eine Auseinandersetzung mit Themen der Geschichte und Gegenwart, für Begegnung und Kultur Ort werden zu lassen. Zur Neueröffnung nach der Rekonstruktion planen wir den KRUG neu zu präsentieren.
Vertragsunterzeichnung Ulrike Hermann l. Karola Andrae r.
2021-02-24
2021-02-24 Schleppdach wird zu Raum für Begegnungen
Der Heimatverein „Alter Krug“ hatte einen Antrag beim Bundesprogramm „Neustart Kultur“ aus dem Corona-Hilfen-Förderprogramm gestellt. Dem Antrag wurde nun stattgegeben und mit 7400€ durch den Bund bezuschusst. Zusätzlich trägt der Verein noch 1500€ an Eigenmitteln bei. Die Arbeit an diesem Projekt wurde ausgelöst und muss bis zum 1.9.2021 abgeschlossen sein. Worauf kann sich der Besucher ab dem Sommer freuen? Das im Außenbereich stehende Schleppdach wird nun geschlossen. Es entsteht ein neuer Raum für die Monate April bis September mit ca. 25 Sitzplätzen. Er soll besonders für die Wanderer, Schulklassen, und auch Veranstaltungen genutzt werden. Der Krug selbst hat Probleme mit dem behindertengerechten Zugang besonders bei Veranstaltungen. Bei Vorträgen musste oft an der aktuellen Ausstellung geräumt werden damit Platz war. Nun kann der zusätzlich Raum für Veranstaltungen genutzt werden. Innen soll er noch attraktiv, zum Thema, ausgestaltet werde. Diese tolle Baumaßnahme wird durch die Tischlerei der Wünsdorfer Werkstätten für Menschen mit Behinderung ausgeführt. Die Wünsdorfer hatten anlässlich des Deutschen Wandertages 2012 das bestehende Schleppdach bereits hergerichtet hatte. Besonderen Dank geben wir an die Untere Denkmalschutzbehörde, besonders an Frau Ina-Christin Wilke, die für dieses Vorhaben auch die denkmalrechtliche Erlaubnis gegeben hat. Die Stadt selbst beginnt am Krug auch bald mit den Arbeiten und so kann sich ein Vorbeischauen zum Stand der Arbeiten bald lohnen. In dieser Phase ist jetzt auch geplant die vorhandene überdachte Wanderbank unter die große Ulme zu versetzen und öffentlich zu machen. Wir denken zum Herbst wieder Besucher im Krug, auf dem Hof und zu den beliebten Trauungen zu empfangen. Karola Andrae Vorsitzende Heimatverein „Alter Krug“ Zossen