Heimatverein "Alter Krug" Zossen e.V.

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2014

2014-11-29 Advent Advent ...

Wie jedes Jahr am Sonnabend vor dem 1. Advent trafen sich auch am 29. Dezember dieses Jahres die Mitglieder des Heimatvereins mit ihren Angehörigen zur Adventsfeier. Dank der Helfer um unsere Vereinsvorsitzende, Karola Andrae, konnten die Gäste wieder einmal einen unbeschwerten, beschwingten und auch besinnlichen Adventnachmittag verleben. Alles war liebevoll vorbereitet. Ein Teil der Tischdekoration, wie Apfelsinen und Nüsse konnten im Laufe des Nachmittags nebenbei verzehrt werden. Die aus Dresden eingeflogene Stolle wurde pünktlich angeschnitten, und Kaffeeduft erfüllte den Raum. Als die beiden jungen Männer von einem Musikgymnasium als Geigenduett musizierten wusste noch niemand, dass auch Otto von Bismarck dann am Abend noch Gast sein würde. Auch als Frau Haase mit ihrer Gruppe vom Schulmuseum aus Schulaufsätzen, geschrieben vor mehreren Jahrzenten, zum Thema Weihnachten, vorlasen, ahnte dies noch niemand. Doch dann stellte sich Herr Krause als neues Vereinsmitglied vor. Er hatte Otto von Bismarck im Schlepptau. Sein Vorhaben: Er möchte den Bismarckstein gegenüber dem alten Sportplatz wieder als solchen erkennbar werden lassen, also auf dem Stein wieder das Konterfei des Herzogs und Reichskanzlers erstrahlen lassen. In Gips geformt war dann dieser Bismarck schon einmal Gast an diesem Abend. Herzoglich, fürstlich haben dann alle auch gespeist und getrunken, so auch den Kartoffelsalat von Evi Kniesigk, das Wildschmalz von Klaus Voeckler, Bier aus der königlichen Brauerei und Wein aus den besten Weinkellern im Lande. So wurden doch alle irgendwie mit Kultur und Gourmet reichlich beschenkt. Einigen reichte dies aber noch nicht, sie ließen sich als Gewinner der Tombola küren. Also wieder einmal eine gelungene Vereinsfeier im Advent. Danke an alle Helfer. Fotos: Klaus Andrae Text: Dr. Rainer Reinecke zurück zu Chronik

2014-11-29 Advent Advent ...
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2014-11-01 Buchvorstellung "Zossen und seine Ortsteile"

Der Journalist und Fotograf Fred Hasselmann stellte in der Stadtbibliothek sein Buch "Zossen und seine Ortsteile" vor. Alle Ortsteile finden sich darin mit Fotografien und erläuternden Texten wieder. Das Buch erschien im Wartberg Verlag unter der ISBN 978-3-8313-2254-1, Herausgeber: Heimatverein "Alter Krug" Zossen e.V. zurück zu Chronik

2014-11-01 Buchvorstellung "Zossen und seine Ortsteile"

2014-09-14 Tag des Offenen Denkmals

Vereinsvorsitzende Karola Andrae eröffnet gemeinsam mit Kurt Liebau die Ausstellung Am Tag des offenen Denkmals erlebten die über sechzig Besucher drei tolle Höhepunkte. Eingeleitet wurde dieser Tag mit der Eröffnung der Ausstellung: Die Marktstraße –gestern und heute-. Nach dem Regen am Morgen hätten die Veranstalter noch nicht damit gerechnet, dass ihre Gäste Kaffee und den superleckeren selbstgebackenen Kuchen im Freien genießen konnten. Einen Kuchen hielt die Vereinsvorsitzende, Karola Andrae jedoch bis nach 15:30 Uhr zurück, nämlich den Siegerkuchen im Streuostkuchenwettbewerb. Fachsimpelei über eine Straß e ist dies unse r Haus? Ehepaar Schultze im Gespräch mit Heike Liebau Jutta Brühl (2.v.l.) u nd Uwe Hennigkeit (l) übergeben ihre Chronik über die Marktstraße Am Rande der Veranstaltung, wie nebenbei, wies Dieter Frambach mit diesem Plakat von 1994 nach: Hui, genau vor 20 Jahren beteiligte sich der Heimatverein das erste Mal am Tag des Offenen Denkmals. Die von Kurt Liebau und Jutta Melzer unter technischer Mitwirkung von Klaus Andrae gestaltete Ausstellung, erwies sich als echter Besuchermagnet. Nicht nur viele ehemalige und jetzige Bewohner der Marktstraße hatten sich eingefunden, sondern auch alteingesessene Zossnerinnen und Zossener, wie Konrad und Eleonore Schultze. Im Volksmund unter Eckschultze bekannt, da sie ehemals das Eckgeschäft Marktplatz/Berliner Straße, betrieben. Aber auch so ein Zossener Urgestein wie Lisa Jahns, fand den Weg in den Krug. Wenn solche Leute aufeinandertreffen, kannst Du nur noch die Ohren spitzen. So betankten vier Tankstellen rund um den Markt, die damals noch nicht so zahlreichen Autos und Motorräder. Über, in wenigen Sätzen wiedergegebene Begebenheiten, lässt sich trefflich schmunzeln. In unmittelbarer Nachbarschaft haben die beiden Bäckermeister Wegman und Coswig miteinander konkurriert. Da sich die Familien aber mit keinem der beiden verderben wollten, wurden die Kinder angehalten, die Brötchen mal bei dem einen, mal bei dem anderen einzukaufen. Bäckermeister Coswig, wollte nicht das die Anwohner mitbekamen, dass er gern zu seinen Skatbrüdern in die Kneipe ging. So habe er, den Augen der Anwohner entzogen, immer den Weg über das Grundstück der Schultzes gewählt. Die Ehefrau von Kurt Liebau, Heike, kam mit dem Notieren der interessanten heimatgeschichtlichen Fakten kaum hinterher. So nutzte sie gleich die Gelegenheit zu einem ausführlichen Interview der Familie Schultze. Erfreulicher Weise interessierten sich aber auch jüngere Besucher für die Geschichte ihrer Straße und ihrer Stadt. Für Kurt Liebau völlig überraschend, übergaben ihm Jutta Brühl und Uwe Tennigkeit eine gemeinsam mit Werner Linke verfasste Chronik der Marktstraße. Aber dies war noch nicht alles. Lisa Jahns angelte aus ihrer Tasche Fotos aus fast grauer Vorzeit. Kurt Liebau, an den der seitens des Heimatvereins der Wunsch herangetragen wurde, lag nicht nur daran die baulichen Veränderungen in der Marktstraße zu dokumentieren, sondern auch das Leben der Menschen in dieser Straße und die Entwicklung des Gewerbes. Obwohl ihm nicht jede Veränderung in der Marktstraße schmeckt, wohnt und lebt er gern in dieser Straße und in Zossen. Besonders bedauert er, dass selbst, nach Baugutachten noch zu erhaltende, historische Substanz den Abrissbaggern zum Opfer fielen. Der unziemlich zerstückelte Siegerkuchen Siegerin im Kuchenwettbewerb Der zweite Sieger Danke!!! Wenn die Veranstalter mit dieser Ausstellung auf diese Weise heimatgeschichtlich interessierte Menschen zusammenführen, dann sind sie auf besondere Weise dem Tag des Offenen Denkmals gerecht geworden. Der zweite Höhepunkt war natürlich der Streuobstkuchenwettbewerb. Sieben Hobbybäcker stellten ihre Backkreationen der Feinschmeckerjury vor. Der Siegerkuchen wurde von Solveig Baum gebacken, und später auf unziemliche Weise, wie auf dem Foto zu sehen von der Vereinsvorsitzenden zerstückelt. Aber jeder Besucher sollte ja auch kosten dürfen. Den zweiten Preis erlangte Jörg Flechtner und den dritten Preis Marianne Spuler-Riemer, die aber leider nicht anwesend sein konnte, da sie an diesem Tag Geburtstag feierte. Wäre doch eine schöne Geburtstagsparty im Krug gewesen. Am Rande der Veranstaltung, wie nebenbei, wies Dieter Frambach mit dem Plakat von 1994 nach: Hui, genau vor 20 Jahren beteiligte sich der heimatverein das erste Mal am Tag des Offenen Denkmals. Zum dritten Höhepunkt, dem Kaffeetrinken müsste jetzt eigentlich berichtet werden, wer wie viel Kuchen verputzt hat. Dies wurde jedoch nicht gezählt. Die Besucher sollten einfach nur genießen. Danke an alle die diesen Teag organisiert und gestaltet haben, ob in der Vorbereitung der Ausstellung, ob mit Kuchenbacken, Zelte aufstellen, Kuchenverkauf, Abwasch und Aufräumen. Text und Fotos: Dr. Rainer Reinecke zurück zu Chronik

Vereinsvorsitzende Karola Andrae eröffnet gemeinsam mit Kurt Liebau die AusstellungVereinsvorsitzende Karola Andrae eröffnet gemeinsam mit Kurt Liebau die Ausstellung
Fachsimpelei über eine Straß eFachsimpelei über eine Straß e
ist dies unse r Haus?ist dies unse r Haus?
Ehepaar Schultze im Gespräch mit Heike LiebauEhepaar Schultze im Gespräch mit Heike Liebau
Jutta Brühl (2.v.l.) u nd Uwe Hennigkeit (l) übergeben ihre Chronik über die MarktstraßeJutta Brühl (2.v.l.) u nd Uwe Hennigkeit (l) übergeben ihre Chronik über die Marktstraße
Am Rande der Veranstaltung, wie nebenbei, wies Dieter Frambach mit diesem Plakat von 1994 nach: Hui, genau vor 20 Jahren beteiligte sich der Heimatverein das erste Mal am Tag des Offenen Denkmals.Am Rande der Veranstaltung, wie nebenbei, wies Dieter Frambach mit diesem Plakat von 1994 nach: Hui, genau vor 20 Jahren beteiligte sich der Heimatverein das erste Mal am Tag des Offenen Denkmals.
Der unziemlich zerstückelte SiegerkuchenDer unziemlich zerstückelte Siegerkuchen
Siegerin im KuchenwettbewerbSiegerin im Kuchenwettbewerb
Der zweite SiegerDer zweite Sieger
Danke!!!Danke!!!

2014-08-23 Weinbergfest

Telegram der Veranstalter, Familie Tetzlaff und Famile Günther: Fest war wieder sehr schön ... Ca. 80 Gäste ... Wetter hat auch gut mitgespielt ... Stimmung war prima ... Wir hatten Spaß. Vielen Dank an die Organisatoren!!! zurück zu Chronik

2014-08-23 Weinbergfest
2014-08-23 Weinbergfest

2014-06-07 Vergessene Berufe

Schon einmal etwas von Tittentaster, Abtrittanbieter, Urinwäscher, Kaffeeriecher, Rohrpostbeamtin, Merbelpicker gehört? Wohl kaum! Diese Wissenslücke konnte geschlossen werden, wer den Vortrag „Über vergessene Berufe“ in der Museum und Begegnungsstätte „Alter Krug“ in den Zossener Weinbergen besuchte. Vorsitzende Karola Andrae und Brigitte Lohrmann vor ihren Zuhörern Der Heimatverein hatte Brigitte Lohrmann aus Sernow von der URANIA Teltow-Fläming zu diesem Thema mit Bildern eingeladen. Keiner der anwesenden Besucher wurde enttäuscht was seine Erwartungen an das Thema betraf. Mit sehr drastischen, anschaulichen und bildreichen Erläuterungen gab Brigitte Lohrmann ihr Wissen weiter und konnte dabei so mansches Schmunzeln und Aha-Effekte vonseiten der Zuhöer auslösen. So gab es zum Beispiel den „Wahrsager“, nee, nicht den den wir jetzt meinen, sondern damit war der Lotse am Rhein gemeint, der die Fischer sicher durch Strudel und Stromschnellen leitete. Oder warum gab es den „Tittentaster“? Im Mittelalter starben viele Frauen im Kindbett und für das Neugeborene musste dann eine geeignete Amme gesucht werden, was der Tittentaster tat. Übrigens gibt es in Wismar eine Straße die noch so Karola Andrae dankt der Referentin benannt ist. Was ist ein „Zeidler“? Aus unserem Sprachgebrauch ist dieser Begriff ganz verschwunden, dabei handelte es sich um einen „Wildhonig-Sammler“. Ja und der „Abtrittanbieter“ bot das an, was das Wort schon andeutet: Versteckt durch einen großen Umhang bot der Anbieter Eimer zur Entrichtung der Notdurf an, sozusagen der Vorläufer unseres Dixiklos. Und Friedrich II. von Preußen immer auf Steuern aus, ließ die „Kaffeeriecher“ durch die Haushalte streichen, wenn sie heimlich Kaffee rösteten, denn darauf wurden Steuern erhoben. Sie mussten also mit ihrer Nase die Düfte aufspüren. Die Römer wiederum mit ihren weißen Gewändern bekamen diese wieder einwandfrei sauber durch die „Urinwäscher“ (Pullonen) . Die Österreicher hatten ihren „Merbelpicker“, die bei uns später die Glaskugeln, Glaserte, Bugger usw. wurden. Der Nachmittag verging sehr schnell und manch inzwischen ausgestorbener Beruf hätte noch erwähnt werden können. Text: Jutta Melzer Fotos: Klaus Andrae zurück zu Chronik

Vorsitzende Karola Andrae und Brigitte Lohrmann vor ihren ZuhörernVorsitzende Karola Andrae und Brigitte Lohrmann vor ihren Zuhörern
Karola Andrae dankt der ReferentinKarola Andrae dankt der Referentin

2014-05-30 Die Schneekönigin

Dreharbeiten im "Alten Krug" zum Film die Schneekönigin, Draufgehalten Zunächst drehten die Kameraleute um Regisseurin Karola Hattop auf dem Kirchplatz in Zossen. Danach? In seinem Bericht schreibt Frank Pechold in der Märkischen Allgemeinen Zeitung, Zossener Rundschau vom 31.05/01.06 dazu: "Blitzschnell wird die Technik abgebaut, zieht der Tross zum Museum 'Alter Krug' weiter. Am zweiten Drehort nimmt sich die Regisseurin Zeit für eine Kaffeepause mit ihrer Gastgeberin Karola Andrae. 'Hallo Karola', begrüßt Hattop ihre Vornamensvetterin und Vorsitzende des Heimatvereins Zossen. Erst seit Sonnabend weiß Andrae von dem Filmdreh im Museum. 'Während meines Museumsdienstes kam ein Mann rein, schaute sich unsere schwarze Küche an und fragte nach der Stube mit dem roten Fußboden.' Bald stand fest, dass in der Stube gedreht wird." Umräumen, Annekathrin Bürger, als Großmutter der Schneekönigin und die anderen Schauspieler und Techniker begrüßen, für Frühstück sorgen und sich um viele kleine Dinge kümmern, die Künstler brauchen, jedoch so manches Mal nicht daran denken. Dies waren nun die Aufgaben von Karola und Klaus Andrae. Gezeigt werden soll der Film Weihnachten im ZDF. zurück zu Chronik

DraufgehaltenDraufgehalten

2014-05-29 Himmelfahrt

Anders als geplant entwickelte sich die Himmelfahrtsveranstaltung am 29.5.2014. Mit dem geplanten Aufbau gegen 10 Uhr wurde es nichts, da der „Alte Krug“ kurzfristig zur Filmkulisse für den Film „Die Schneekönigin“ auserkoren wurde. (mehr dazu). In diesem Jahr waren wir schon gegen 7 Uhr am Krug und begannen so zwischendurch mit „unserem“ Aufbau. Zum ersten Mal wurde nicht das alte Küchenzelt gestellt, sondern das neue Sonnensegel ausprobiert. Gegen 10.30 Uhr traf die erste große Radfahrertruppe ein. Bier, Kaffee,Tee und Kuchen wurde ausgereicht. Einige Gäste fragten auch nach Glühwein, lagen die Außentemperaturen doch erst nur um 10 Grad. Später trafen noch weitere kleine Gruppen mit und ohne Fahrrädern ein. Unter dem Schleppdach aßen und tranken die Besucher und schwatzten miteinander. Zum Glück hatte der kalte Dauerregen des Vortages aufgehört. Die Musik von der CD wurde nur wenig benötigt, aber Kaffee und Kuchen gingen gut weg. Etliche Besucher waren eigentlich wegen der Ausstellung „Guts- und Herrenhäuser“ gekommen, um sich diese am „Herrentag“ anzusehen. Leider mussten wir diese Gäste auf einen anderen Tag vertrösten, hatten doch die Filmleute unseren Ausstellungsraum in Beschlag genommen. Dafür hatten alle Verständnis, und wir erwarten die Gäste am nächsten Wochenende. zurück zu Chronik Unterdessen sind die Filmleute abgerückt und der Krug, mit seiner Ausstellung, ist wieder eingeräumt und zu besichtigen.

2014-05-29 Himmelfahrt

2014-05-10 Kulturhistorische Frühwanderung

Bei wolkenverhangenem Himmel trafen sich 14 Wanderfreunde um 7 Uhr am Bahnhof Schöneicher Plan. Klaus Voeckler erzählte zuerst über die Geschichte dieser Eisenbahnstrecke und auch über den Bombenangriff, der 1944 den Bahnhof und die Umgebung heftig getroffen hatte. Später blickten wir links über das große Gewerbegelände und erfuhren von seiner wechselvollen Geschichte. Es wurde Knochenleim und Waschmittel produziert, Tierhaare- und Felle verarbeitet. Im 2. Weltkrieg wurden hier Rüstungsgüter hergestellt. Nach dem Krieg entstand das Lehrgeräte- und Reparaturwerk Mittenwalde. Nach der Wende wurden Straßenbahnen repariert und heute befinden sich dort viele mittelständische Betriebe. Der rechte Blick war immer auf das umfangreiche Deponiegelände, welches seit über 100 Jahren diese Gegend nun prägt, gerichtet. Hier wurde der unbehandelte Müll von Ost- und Westberlin, natürlich getrennt, auf große Halden verbracht. Heute wird nur noch die Asche der Müllverbrennungsanlagen hier verkippt. An der alten „Müllstraße“ stehen gepflegte Einfamilienhäuser, schöne Gärten sind angelegt worden, sehenswerte Teiche und Wassergräben mit reichhaltiger Flora und Fauna prägen das Landschaftsbild. Als wir vorüber kamen flatterten enten auf und Haubentaucher verschwanden im Wasser, um an andere Stelle wieder aufzutauchen. Sogar eine Badestelle an der sich Badelustige ins Nass stürzen können ist hier vorhanden. Jedoch Ausgangspunkt für die Entwicklung des Schöneicher Plans war die Massenproduktion von Ziegelsteinen vor 1900. Die produzierten Ziegelsteine wurden dann über die Kanäle nach Berlin geschifft. Die alten Förderstätten des Tonabbaues, wurden dann die ersten „Müllkuten“. Vom einstigen Reichtum der Ziegelbarone stehen heute nur noch zwei Villen und ein leerstehendes Arbeiterhaus. Von den Produktionsanlagen gibt es nur noch drei Überreste. Im tollen Partyraum von Herrn Schramm nahmen wir noch ein deftiges Frühstück ein und sahen seinen Film über den Schöneicher Plan.Zur Überraschung fuhr er uns dann noch mit seinem Spezialanhänger zu unseren Autos zurück. Text: Karola Andrae Fotos: Klaus Andrae zurück zu Chronik

2014-05-10 Kulturhistorische Frühwanderung
2014-05-10 Kulturhistorische Frühwanderung
2014-05-10 Kulturhistorische Frühwanderung
2014-05-10 Kulturhistorische Frühwanderung
2014-05-10 Kulturhistorische Frühwanderung

2014-04-12 Eröffnung der Autstellung Guts- und Herrenhäuser

Eröffnung der Fotoausstellung DIE GUTS- UND HERRENHÄUSER IM LANDKREIS TELTOW-FLÄMING Zahlreiche Besucher fanden am 12. April 2014 den Weg zum Heimatmuseum "Alter Krug", um bei der Eröffnung der Sonderausstellung dabei zu sein. Vor Beginn der Veranstaltung saßen die Gäste an diesem sonnigen Samstagnachmittag im Freien beisammen, ließen sich Kaffee und Kuchen schmecken, plauderten und waren gespannt auf das, was sie über dieses Thema erfahren werden. Enttäuscht wurden sie nicht. Das Ehepaar Carsten und Hiltrud Preuß hatte sich mit dieser Thematik beschäftigt, lange Zeit unermüdlich recherchiert - wohlwissend, dass es eine Aufgabe von immensem Umfang ist - und die Ergebnisse in dem Buch "Die Guts- und Herrenhäuser im Landkreis Teltow-Fläming" (ISBN 978-3-86732-100-6 ) festgehalten. Daneben sind fünfundzwanzig ansprechende, übersichtlich gegliederte Schautafeln gestaltet worden, die in Wort und Bild eindrucksvoll über eine Zeit Auskunft geben, als gutsherrschaftlich betriebene Landwirtschaft die Dorfstrukturen prägte. Herr Preuß betonte, dass er nur eine kleine Auswahl der Bauwerke vorstellen könne, von denen es im Landkreis Teltow-Fläming über vierzig gibt - Zeugen der Landwirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte. Sie alle sind verzeichnet auf einer Karte. Die wenigsten der ehemaligen Guts- und Herrenhäuser sind abgerissen, die meisten erhalten geblieben und sie umfassen ein großes Spektrum: vom mittelalterlichen Wohnturm in Bärwalde über Befestigungsanlagen, Renaissanceschlösser, barocke Gutshäuser bis hin zu Neubauten aus dem 20. Jahrhundert. Auch wenn diese Häuser mit der Bodenreform 1945 ihren Zweck verloren haben, geben sie doch Aufschluss über die Geschichte unserer märkischen Heimat. Besonders interessant zu erfahren war, welche Sanierungsmaßnahmen ergriffen und wie die Schlösser weiter genutzt wurden bzw. noch werden. Als Beispiele seien hier angeführt das Schloss Genshagen, das nach 1990 Sitz des Berlin-Brandenburgischen Instituts für Deutsch-Französische Zusammenarbeit in Europa e. V. wurde sowie das Schloss Märkisch-Wilmersdorf, das ab 1957 als Kinderheim und bis 1974 auch als Schule diente. Leseproben aus Büchern, vorgetragen von Frau Preuß, waren wirkungsvoll in den Vortrag eingefügt. Diese Episoden ließen die Zuhörer Vergangenes aus dem Blickwinkel von Zeitzeugen nachempfinden. Sie erfuhren, wie ein Mädchen, das auf dem Schloss Genshagen zu Besuch weilte, den Zauber der Natur dort erlebte und erhielten Kenntnis von einer Begebenheit mit Klara von Arnim in Wiepersdorf. Schmunzelnd hörten die Anwesenden, wie Hans Clauert, auch als märkischer Eulenspiegel bekannt, dem Turmwächter in Zossen einen Schabernack spielte und ihn überlistete. Die sachkundigen und informativen Ausführungen von Carsten und Hiltrud Preuß vermittelten den Gästen nicht nur einen Einblick in die Geschichte vergangener Jahrhunderte, sondern gaben auch Anregung, noch mehr darüber zu erfahren. Jedenfalls betrachteten die Anwesenden nach Ende der Veranstaltung sehr interessiert die Schautafeln und kamen ins Gespräch; hatte doch der eine oder andere auf Ausflügen in die Region schon Bekanntschaft mit einzelnen Objekten gemacht. Bis zum 28.08.2014 ist diese Fotoausstellung noch zu sehen - ein Tipp für alle heimatgeschichtlich Interessierten. Text: Rosemarie Awdoschin Foto: Klaus Andrae zurück zu Chronik

2014-04-12 Eröffnung der Autstellung Guts- und Herrenhäuser
2014-04-12 Eröffnung der Autstellung Guts- und Herrenhäuser

2014-03-22 Mitgliederversammlung

Eine beeindruckende Bilanz der ehrenamtlichen Arbeit der Vereinsmitglieder konnte die Vorsitzende des Vereins, Karola Andrae auf der Karola Andrae berichtet Mitgliederversammlung am 22. März 2014 vorlegen. Wie in den letzten Jahren begann auch das Jahr 2013 mit dem Neujahrskonzert, an dessen Organisation der Heimatverein maßgeblich beteiligt ist. Vorträge, Ausstellungen, Lesungen prägten das Leben des Vereins. „Schon fasst eine Fan-Gemeinde“, so Karola Andrae, „kommt zu jedem Jahresanfang zum Naturfilmvortrag von Gerhard Kretlow in den Gemeindesaal . Als herausragende Höhepunkte nannte sie die Lesung zum anlässlich des 95. Geburtstages von Liselotte Senff am 06. April. Allein 94 Besucher folgten der Einladung zu dieser Veranstaltung. Ein zweiter Höhepunkt sei die Veranstaltung an zum ehemaligen Pädagogium, an historischer Stätte in der Bahnhofstraße Gespannt waren alle, die sich am 15. Juni 2013 in der Zossener Bahnhofstraße 18 gewesen. Frau Haase habe hier in eindrucksvoller Weise über den Alltag an diesem Pädagogium referiert. Als dritten Höhepunkt ging sie auf den Ausflug des Heimatvereins am 26. Oktober nach Bad Belzig ein. Dort konnten die Teilnehmer im Museumsschloss die Zossener Ratswaage besichtigen. Dies war über mehrere Umwege nach der Auflösung des Museum des Teltow über mehrere Umwege nach Bad Belzig gelangt. Besonders bedankte sich Karola Andrae bei Jürgen Kettler, der diese Tour organisiert hatte. Hier ihr Bericht. Natürlich weckt der Anblick eines solchen Ausstellungsstücks bei Heimatfreunden aus Zossen Begehrlichkeiten, das gute Stück doch wieder nach Zossen zu holen. So wurde der Vorstand beauftragt doch einmal die Aussichten dafür zu prüfen. Jedoch auch die anderen Aktivitäten des Heimatvereins, wie der Frühjahrsputz, die immer wieder spannende kulturhistorische Wanderung mit Klaus Voeckler, Stadtführungen mit Klaus Andrae für Besucher unserer Stadt, „Mit Feuer und Sense“, unter diesem Motto stand der Vortrag von Herrn Wiegmann, der seit Jahren die archäologischen Ausgrabungen in Zossen leitet. Am 2. November war Gerd Stift, ehemaliger Bürgermeister von Zossen zu Gast im „Alten Krug“. Traditionell nimmt der Heimatverein am Tag des Offenen Denkmals teil und lädt zu Himmelfahrt nicht nur Männer ein. Karola Andrae dankte allen die an Vorbereitung, Organisation und Durchführung der Veranstaltungen beteiligt waren. Ihr besonderer Dank galt jenen Vereinsmitgliedern, die ehrenamtlich den Museumsdienst absicherten. Nach Karola Andrae berichteten Gudrun Haase, die ehrenamtliche Leiterin des Schulmuseums, über viele tolle Erlebnisse mit Schulklassen, ehemaligen Schülern und Lehrern und über die zahlreichen Neuzugänge, die das Schulmuseum von vielen interessierten Besucher erhalten habe. So sei allein der Bestand an Büchern auf über 1.200 angewachsen. Das Schulmuseum steht vor der großen Aufgabe, eventuell bald umzuziehen. Das neue Domizil wird der jetzt noch in der Rekonstruktionsphase befindlichen Bau am Kirchplatz sein. „Dann werden wir auch die Möglichkeit haben mehr Ausstellungstücke unseren Besuchern präsentieren zu können“, so Gudrun Haase. 678 Besucher darunter 13 Schulklassen zählte das Schulmuseum 2013. Jetzt war die Reihe an Klaus Andrae, den ehrenamtlichen Leiter des „Alten Krug“. 528 Besucher haben nach seinen Angaben den „“Alten Krug“ besucht. Die Hauptresonanz, so Klaus Andrae, habe hier bei den Veranstaltungen gelegen. Für die Ausstellungen wünschte er sich noch viel mehr Besucher. Einiges habe ich am „Alten Krug“ auch getan, so wurde unter anderem die Parkplatzsituation verbessert, die regelmäßige Rasenpflege habe dankenswerter Weise Rainer Tetzlaff übernommen. Hier sein Bericht. Viele interessante Details zu den Aktivitäten aus dem Jahre 2013 finden Sie hier. Mit Schmalzstullen wurden die Mitglieder versorgt. Dank der hervorragenden Arbeit unserer Schatzmeisterin, Christa Thymian, geht es dem Verein finanziell nicht so schlecht, dass nur noch Schmalzstullen gereicht werden könnten. Doch wer kann schon selbst ausgelassenem Schmalz aus Wildschwein widerstehen. Der eigentliche Anlass dieser Mitgliederversammlung war die Wahl eines neuen Vorstandes. Die Mitglieder waren offensichtlich mit der Arbeit des bisherigen Vorstandes derart zufrieden, dass sie ihn auch wiederwählten. In seiner konstituierenden Sitzung blieb der Vorstand auch seiner bisher bewährten Aufgabenverteilung: Karola Andrae, Vorsitzende, Jutta Melzer, stellvertretende Vorsitzende und Schriftführerin, Christa Thymian, Schatzmeisterin, Gudrun Haase, Beisitzerin und Leiterin des Schulmuseums, Klaus Andrae Beisitzer und Leiter der Museums „Alter Krug“, Evelin Varchmin, Rainer Tetzlaff und Dr. Rainer Reinecke als weitere Beisitzer. Für 2014 haben die Mitglieder des Heimatvereins einen ehrgeizigen Arbeitsplan beschlossen. Dazu später. Text und Fotos Dr.Rainer Reinecke zurück zu Chronik Der neue und alte Vorstand v.l. n. r. Gudrun Haase, Evelin Varchmin, Klaus Voeckler, Karola Andrae, Christa Thymian, Klaus Andrae, Jutta Melzer, Rainer Reinecke (nicht auf dem Foto: Rainer Tetzlaff)

Karola Andrae berichtetKarola Andrae berichtet
2014-03-22 Mitgliederversammlung
2014-03-22 Mitgliederversammlung
Der neue und alte Vorstand v.l. n. r. Gudrun Haase, Evelin Varchmin, Klaus Voeckler, Karola Andrae, Christa Thymian, Klaus Andrae, Jutta Melzer, Rainer Reinecke (nicht auf dem Foto: Rainer Tetzlaff)Der neue und alte Vorstand v.l. n. r. Gudrun Haase, Evelin Varchmin, Klaus Voeckler, Karola Andrae, Christa Thymian, Klaus Andrae, Jutta Melzer, Rainer Reinecke (nicht auf dem Foto: Rainer Tetzlaff)

2014-03-08 Der etwas andere Frauentag

Wie zum Frauentag üblich wurden den Frauen Blumen überreicht, auch ein Glas Sekt wurde getrunken und doch waren die Frauen nicht zum Feiern eingeladen, sondern sie hatten sich an diesem Tag bereit erklärt, am Frühsputz teilzunehmen und so den „Alten Krug“ für die neue Saison wieder fit zu machen. Strahlende Sonne und frühlingshaften Temperaturen animierten geradezu zum Frühjahrsputz. Zehn Frauen und ebenso viele Männer, nur in wenigen Fällen die eigenen, schnappten sich Eimer und Lappen, Schubkarre und Harke, Besen und Schaufel und legten pünktlich ab 09:30 Uhr los. Von so vielen freiwilligen Arbeitskräften war die Vorsitzende, Karola Andrae, so überwältigt, dass sie mit der Arbeitseinteilung gar nicht mehr nachkam. Brauchte sie auch nicht, Frauen und Männer wussten was zu tun war, fragten lediglich nach dem entsprechenden Handwerkszeug. Im Nu hatten die Männer die Möbel aus dem „Krug“ durch die schmalen Türen ins Freie bugsiert, bevor sie sich den Rasen um den Krug und im Hof vornahmen. Schließlich pflanzten sie noch einen Baum. Dieser wird jetzt ewig an den etwas anderen Frauentag erinnern. Fenster und Fußböden waren an diesem Tag Frauensache. Auch unter dem Schleppdach räumten sie alles aus, fegten den Boden und auch die Spinnweben wurden eliminiert. 01/15 Dieser etwas andere Frauentag war für mich Anlass an Frauen zwei Fragen zu stellen: Die erste Frage: Ist dies Ihre übliche Art den Frauentag zu begehen? Hier fielen die Antworten sehr unterschiedlich aus. Einige davon möchte ich hier doch wiedergeben. Angela Thonke: seit einem Jahr im Heimtatverein: Ich habe kein Problem damit. Hier sind alle sehr nett. Mein Mann Manfred und ich fühlen uns hier wohl.“ Christel Leisten: „Eigentlich nicht. Normalerweise gehen wir an diesem Tag schön essen.“ Christa Thymian: “Normaler Weise unternehme ich an diesem Tag immer einen Ausflug.“ Evelyn Varchmin: „Heute freue ich mich hier dabei zu sein und mitzuhelfen für den Heimatverein und damit auch für die Stadt Zossen etwas zu schaffen.“ Karin Günther: „Könnte mir vorstellen den Frauentag immer so zu begehen. Mit den Frauen in solcher Runde macht einfach Spaß“. Dagmar Rösch: „Für mich ist jeder Tag Frauentag. Jeden Tag werde ich von meinem Mann verwöhnt!“ Rosemarie Awdoschin: An sich nicht. Man soll ja die Feste feiern wie sie fallen. Und heute mit so vielen Helfern ist die einfach ein toller Tag. Frau Andrae: „Nee. Fällt der Frauentag auf eine Werktag erweist uns Frauen ein Kollege mit einem Glas Sekt und einer Streuselschnecke die Ehre. Die zweite Frage: Sie nehmen heute hier am Frühjahrsputz teil, ist denn Zuhause auch schon alles erledigt? Sieben von zehn Frauen antworten nach einem verschmitzten Lächeln mit: „Nee“, „Nein“. „Nö“ oder bewegten den Kopf von links nach rechts und wieder zurück. Zwei weitere wollten wenigstens schon damit begonnen haben. Lediglich eine antwortete mit einem klaren „Ja“. Also, obwohl Frauentag und obwohl Zuhause auch noch viel zu tun ist, haben die Helferinnen sich für den Frühjahrsputz im „Alten Krug“ entschieden. Vielen Dank. Das Glas Sekt nach dem Putz, die gespendeten Würstchen und Brötchen oder auch ein Flasche Bier, hatten sich alle, ob Männlein oder Weiblein wohl verdient. Text und Fotos: Dr. Rainer Reinecke zurück zu Chronik

2014-03-08 Der etwas andere Frauentag
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2014-03-08 Der etwas andere Frauentag
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2014-03-08 Der etwas andere Frauentag

2014-02-25 Großtrappen ein immer seltener werdender Vogel

Karola Andrae begrüßt Gerhard Kretlow „Damals war’s“ so der Titel dieses Nachmittags. Damals war’s, als in unserer Region noch Großtrappen und Schwarzstörche zu Hause waren. Schwarzstorch ein scheuer Bewohner alter, geschlossener Wälder, die Still- und Fließgewässer aufweisen. Damals war’s als Gerhard Kretlow als junger Naturschutzhelfer begann, die Natur und insbesondere die Vogelwelt in der Region um Zossen zu beobachten und damals eben noch auf 8mm-Film zu bannen. Bis heute ist er dem Naturfilm treu geblieben. Allerdings sind die heutigen Filme natürlich in HD. Was die Zuschauer an diesem Nachmittag jedoch zu sehen bekamen waren die historischen, jetzt digitalisierten 8mm-Filmaufnahmen aus den Jahren 1957-60. Irgendwie hat gerade dieses historisch Identische den Reiz dieses Nachmittags ausgemacht. Interessant schon die einführenden Worte von Gerhard Kretlow, als er auf nun bereits fast 60 Jahre Naturbeobachtung und Naturfilm zurückblickte. Von den seltenen Vogelarten kennt er wohl jedes Brutpaar und jedes Gelege hier in der Gegend. Großtrappen, eigentlich Steppenvögel, brauchen ein weiträumiges Gebiet als Lebensraum, in dem sie sich möglichst ungestört leben können. Schwarzstörche hingegen leben gern im Verborgenen, in Wäldern, mit Bächen, Fließen und Tümpeln. Großtrappe im Film Die Zossen umgebenden Felder, Wiesen, Wäldern und Feuchtgebieten boten bis in die jüngste Vergangenheit diese Lebensräume. Lebensräume für die verschiedensten Vogelarten. So waren in diesen, nun schon historischen, Filmaufnahmen nicht nur die hier inzwischen nicht mehr anzutreffenden Großtrappen und Schwarzstörche zu sehen, sondern auch Kiebitze, Schnepfen, Weißstörche, Kraniche, Brachvögel, Rohrdommeln, Zeisige und was sonst noch an Vögeln anzutreffen war. Unzählige Stunden der Beobachtung verbrachte Gerhard Kretlow allein oder auch in Begleitung vor allem mit Günther Linde in jener Zeit, am Luch, am Prierowsee, am Hechtsee oder auch in den angrenzenden Wäldern. Sonst wären Aufnahmen vom Brüten bis zum Flüggesein einzelner Vogelarten nicht denkbar. Veränderungen in der Natur selbst, aber vor allem die Eingriffe des Menschen in die Natur durch intensive Land- und Forstwirtschaft, Melioration, Straßen- und Siedlungsbau haben die Lebensräume von Pflanzen und Tieren derart verändert, dass für bestimmte Pflanzen und Tierarten kein Raum mehr war. Dies konnte Gerhard Kretlow über Jahrzehnte an der Population der verschiedensten Vogelarten nachzeichnen. Vor zwanzig Jahren, war dieser Film noch von großen Filmrollen im ehemaligen Saal der Kreisverwaltung der Einstieg von Gerhard Kretlow in den Heimatverein. „Wenn Frau Andrae mich nicht ermuntert hätte, diesen Film doch nochmals zu bearbeiten, hätte diese Veranstaltung heute nie stattgefunden“ so Gerhard Kretlow. Karola Andrae nimmt die Film DVD entgegen Noch vor Beginn der Veranstaltung bat ich Gerhard Kretlow auf drei Fragen um drei kurze Antworten. Warum greifen sie heute nochmals das Thema Großtrappe auf? „Die Großtrappe war der größte, schwerste und somit imposanteste Flugvogel in unserer Region. Wie viele Filme haben Sie für den heute zu zeigenden verarbeitet? Eigentlich nur einen, da dieser Film bereits als 8mm-Film aufbereitet gewesen war. Wann wurde die letzte Großtrappe hier in der Region wahrgenommen? „So etwa 1995/96.“ Mehr über Großtrappen bei Wikipedia . Karola Andrae bezeichnete die Großtrappe in ihren Abschlussbemerkungen als ein bis zu 18 Kilogramm schweres flugfähiges Monster. Am Schluss der Veranstaltung übergab Gerhard Kretlow der Vorsitzenden des Heimatvereins die DVD mit dem gezeigten Film. Frau Andrae bedankte sich nicht nur bei Herrn Kretlow mit einem kleinen Geschenk, sondern dankte auch dessen Ehefrau für so viel Geduld mit einem Mann, welcher die Natur mindestens ebenso liebt wie seine Frau. Text und Fotos: Dr. Rainer Reinecke zurück zu Chronik

Karola Andrae begrüßt Gerhard KretlowKarola Andrae begrüßt Gerhard Kretlow
2014-02-25 Großtrappen ein immer seltener werdender Vogel
2014-02-25 Großtrappen ein immer seltener werdender Vogel
Großtrappe im FilmGroßtrappe im Film
Karola Andrae nimmt die Film DVD entgegenKarola Andrae nimmt die Film DVD entgegen

2014-02-15 Masterarbeit zum Torhaus in Zossen

Anna Maria Borowska (27) und Dieter Hörwarthner (36), sie Kunsthistorikerin, er Archäologe, stellten an diesem Sonntagnachmittag Ergebnisse ihrer Masterarbeit zum Torhaus von Zossen vor. Noch vor Beginn der Veranstaltung nahm ich Gelegenheit, Dieter Hörwarthner zwei Fragen zu stellen. Wie kamen Anna Maria und Sie als Studenten der TU-Berlin dazu, sich ausgerechnet mit dem Torhaus in Zossen wissenschaftlich zu beschäftigen? "Diese Frage könnte ihnen Anna Maria sicherlich ausführlicher beantworten. Wir wollten uns mit mittelalterlicher Architektur befassen, jedoch nicht mit Fachwerkhäusern. So haben wir untere Denkmalschutzbehörden angeschrieben und die interessanteste Antwort kam von Frau Dr. Rita Mohr de Pérez, Sachgebietsleiterin Denkmalschutz in der Kreisverwaltung Teltow-Fläming. Sie schlug uns Zossen die Kalkschachtöfen, das Rondell im Stadtpark, das Schloss Zossen und das Torhaus Zossen vor. Wir entschieden uns schließlich für das Torhaus, weil hier offensichtlich doch noch vieles zu erkunden und architektonisch interessant war." Welche drei Dinge sollten die Zossener unbedingt über ihr Torhaus wissen? Nach kurzem Nachdenken: · „Dass sie mit dem Torhaus über ein spätmittelalterliches Kleinod verfügen, · dass dieses Torhaus mit seinem Tonnengewölbe die Einfahrt zur Festung Zossen war, · dass dieses Torhaus unbedingt einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden sollte, zum Beispiel als Museum des Teltow.“ Anna Maria, die inzwischen dazugekommen war, schwärmte fast, als sie ergänzte: „Museum und ein Café auf dem Gelände, verbunden mit einem wieder gestalteten Stadtpark, könnte durchaus zu einem touristischen Anziehungspunkt der Stadt werden.“ Am Ende des Vortrages schmückten beide diese Zukunftsvision dann noch weiter aus. Sie könnten sich vorstellen, dass das Gelände des jetzigen Parkplatzes in den Stadtpark einbezogen wird und im Tonnengewölbe doch auch Mittelaltermärkte abgehalten werden könnten. Aus dem Vortrag von Anna Maria Borowska und Dieter Hörwarthner. Nach erfolgreichem Abschluss ihres Masterstudiums präsentierten beide sehr erfrischend und gelöst einige ihrer Forschungsergebnisse. Sie dankten besonders Klaus Voeckler, der ihnen eigene Forschungsergebnisse aus Archiven und Fotomaterial zur Verfügung stellte und sie auch in vielen Fragen beraten konnte. Betreut wurden sie bei ihrer Masterarbeit von der renommierten Denkmalforscherin Prof. Dr.-Ing. Dorothée Sack von der TU Berlin und von Dr. Christof Krauskopf vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege. Während die Burg Zossen erstmals 1320 schriftlich erwähnt wird, gibt es keinen direkten Hinweis, keine Schriftliche Erwähnung zur Bauzeit des Torhauses. „Begründet vermutet werden kann jedoch“, so Hörwarthner, dass als Kurfürst Johann Cicero, nachdem er 1490 die Burg gekauft hatte, diese zur Festung ausbaute, auch das Torhaus errichten ließ.“ Das Torhaus heute von außen ein unscheinbar grauer Bau, führte bei beiden bei näherer Betrachtung im Innern von einem Aha-Effekt zum anderen. Das Tonnengewölbe, welches heute durch eine Zwischendecke in Keller und Erdgeschoss getrennt ist, barg dann sehr viele interessante Details der mittelalterlichen Architektur. Von besonderer Bedeutung, um einiges über die baulichen Veränderungen im Lauf der Jahrhunderte zu erfahren, so erfuhren die Zuhörer, sind Baufugen. Diese markieren nämlich Stellen des Anbaus bzw. auch des Abbruchs von Gebäudeteilen. Nachdem ein Vermesser Richtpunkte gesetzt hatte, wurde jede Einzelheit vermessen und im Maßstab von 1 zu 25 dokumentiert. Baufugen ein Indiz für Anbauten. Wie sich das Gewölbe im Erdgeschoss im Keller fortsetzt. Doch so einfach gab das Torhaus nicht alle seine Geheimnisse preis. So war das Eingangstor außen breiter als innen. Nachdem die beiden etwas unter den Putz schauten, hatten sie dafür nur eine Erklärung: außen war eine Fuge in das Mauerwerk eingelassen, die die Zugbrücke aufnehmen konnte. Dann war da noch ein nur mit eine Reihe Ziegelsteinen zugemauerte Seiteneingang, der vielleicht zu einem Nebengebäude führte. Tatsächlich stießen sie bei Ausgrabungen gemeinsam mit Dr. Christof Krauskopf auf Mauerreste eines Seitenbaus. Diese und noch viel mehr Details erfuhren die über 50 Gäste an diesem spannenden Nachmittag über das mittelalterliche Torhaus in Zossen. Karola Andrae überreicht geschnitztes Modell des Torhauses. Viele Besucher hatten noch Fragen. Diskutiert wurde vor allem über die Konstruktion der mittelalterlichen Zugbrücken. Als Dankeschön überreichte die Vorsitzende des Heimatvereins, Karola Andrae den beiden unteranderem ein, von einem Schnitzer angefertigtes, Modell des Torhauses, sogar mit Nebengebäude. Text und Fotos: Dr. Rainer Reinecke zurück zu Chronik

2014-02-15 Masterarbeit zum Torhaus in Zossen
Aus dem Vortrag von Anna Maria Borowska und Dieter Hörwarthner.Aus dem Vortrag von Anna Maria Borowska und Dieter Hörwarthner.
Aus dem Vortrag von Anna Maria Borowska und Dieter Hörwarthner.Aus dem Vortrag von Anna Maria Borowska und Dieter Hörwarthner.
Baufugen ein Indiz für Anbauten. Wie sich das Gewölbe im Erdgeschoss im Keller fortsetzt.Baufugen ein Indiz für Anbauten. Wie sich das Gewölbe im Erdgeschoss im Keller fortsetzt.
Baufugen ein Indiz für Anbauten. Wie sich das Gewölbe im Erdgeschoss im Keller fortsetzt.Baufugen ein Indiz für Anbauten. Wie sich das Gewölbe im Erdgeschoss im Keller fortsetzt.
Karola Andrae überreicht geschnitztes Modell des Torhauses. Viele Besucher hatten noch Fragen. Diskutiert wurde vor allem über die Konstruktion der mittelalterlichen Zugbrücken.Karola Andrae überreicht geschnitztes Modell des Torhauses. Viele Besucher hatten noch Fragen. Diskutiert wurde vor allem über die Konstruktion der mittelalterlichen Zugbrücken.
Karola Andrae überreicht geschnitztes Modell des Torhauses. Viele Besucher hatten noch Fragen. Diskutiert wurde vor allem über die Konstruktion der mittelalterlichen Zugbrücken.Karola Andrae überreicht geschnitztes Modell des Torhauses. Viele Besucher hatten noch Fragen. Diskutiert wurde vor allem über die Konstruktion der mittelalterlichen Zugbrücken.

2014-01-25 Zauberei, Mord & Blutschande

Zauberei, Mord & Blutschande , welch ein Titel für eine Veranstaltung des Heimatvereins „Alter Krug“. Kein Wunder, dass bei diesem reißerischen Titel der Gemeindesaal mit über 80 Gästen gefüllt war. Klaus Voeckler führte in den zwei Stunden seines Vortrages die Zuhörer sowohl geistig als auch emotional in diese Zeit ausgangs des Mittelalters und zu Beginn der Neuzeit zurück, in die er dann die geschilderten Fälle von Zauberei, Mord und Blutschande einbettete. Wissenschaftlich und spannend zugleich erlebten die Gäste diesen Abend. Mit viel Beifall und in Worten der Vorsitzenden des Heimatvereins, wurde Klaus Voeckler für dieses Erlebnis gedankt. Eigentlich sollte, wie auf dem Plakat zu sehen, die Veranstaltung bereits vor einem Jahr stattfinden, musste aber wegen Krankheit um ein Jahr verschoben werden. Bevor Klaus Voeckler aus seinen Forschungen die einzelnen Fälle von Zauberei, Mord und Blutschande im alten Amt Zossen wie ein Krimiautor vortrug, führte er erst einmal ein in das Zossen Ende des 16., Anfang des 17. Jahrhunderts, in das Leben der Ackerbauern und Bürger, ihren Glauben und Aberglauben sowie in die Gerichtsbarkeit in jener Zeit. Seuchen wie Typhus, Cholera, verschiedene Formen von Fieber hatten unseren Vorfahren immer wieder heftig zugesetzt. So war das Mindestalter bedeutend geringer als heute, die Kinder- und Frauensterblichkeit sehr hoch. Frauen starben oft im Kindbett. Zu dieser Zeit hatte Zossen weder einen Arzt noch einen Apotheker. Selbst der Amtmann Eustachius v. Schlieben, Minister bei Joachim des II, starb 1568 an der Pest. So ließen die Bewohner die sogenannten weißen Frauen gewähren, die mit allerlei aus heutigen Erkenntnissen unwirksamen aber auch wirksamen Heilkräutern versuchten, den verschiedensten Krankheiten Herr zu werden. Bei schweren Verletzungen der Gliedmaßen, wurde schon mal der Scharfrichter um Hilfe gebeten. Wie dies so ist mit Erkenntnissen aus der Natur, sie können zum Guten, jedoch auch zum Bösen verwendet werden. Drogen und Gifte wurden so in Gebräue gemischt. Mit den erweiterten Stadtrechten 1546 erhielt Zossen auch das Recht auf die niedere Gerichtsbarkeit. Diese, so Klaus Voeckler weiter, konnte aber Zossen zunächst nicht ausüben, weil kein Geld für einen studierten Rechtsgelehrten vorhanden war, so blieb die untere Gerichtsbarkeit weiter beim Amtmann. Die schweren Fälle, bei denen die Todesstrafe oder Folter als Bestrafung drohte sollten an den Brandenburgischen Schöffenstuhl abgegeben werden. Dessen Urteil musste dann vor Ort umgesetzt werden. Wenn in solchen schweren Fällen kein Geständnis vorlag, dann wurde meistens die „Peinliche Befragung“ angeordnet. Peinliche Befragung, eine nette Umschreibung, dass unter grausamster Folter Geständnisse erpresst wurden. Das Geständnis war die Voraussetzung für die Verhängung der Todesstrafe. Im ersten Fall stellte Klaus Voeckler eine Frau vor, die wegen Schadenzauber von aufgebrachten Glienicker Bürgern im August 1551 dem Amtmann vorgeführt wurde. Da dieser aber nicht selbst entscheiden wollte, sperrte er die Frau erst einmal in den Turm. Schadenzauber war mit der Todesstrafe bedroht. Bis nun der Bote die Bitte um Rechtshilfe zum Schöffenstuhl nach Brandenburg brachte, dort ein Urteil gefällt wurde und er nach vier Wochen wieder zurückkam, stand die Frau sicherlich Todesängste aus. Da aber kein Schaden entstanden war, wurde sie auf freien Fuß gesetzt. Gemälde eines Hexenrituals, mit Ritt zum Blocksberg, Hexentrunkzubereitung Tatsächlich mischten vor allem Frauen sogenannte Hexentrünke und Hexensalben in bestimmten Ritualen. Nach heutiger Erkenntnis gehörten zu den Beigaben unter anderem der Stechapfel, das schwarze Bilsenkraut und andere giftige Substanzen, die bei ihrer Anwendung durchaus zu Halluzinationen und anderen Wirkung en, ähnlich jenen heutiger Drogen, hervorriefen. Die Geschichten von Morden, Hexen und Blutschande wurden in Schwarzweißgrafiken aufgezeichnet. Die Geschichten um diese Zeichnungen wurden dann auf Märkten, in Spinnstuben in Wirtshäusern immer weiter ausgemalt, so dass bald eine heiße Stimmung entstand, in der Wahrheit und Dichtung nicht mehr zu unterscheiden waren. So wurden „Hexen“ auch für Unwetter verantwortlich gemacht. In einem weiteren Fall, den Klaus Voeckler schilderte, war spielte wieder eine berüchtigte Zossener Frau die Hauptrolle. Sie soll in den Abendstunden um die Fastnachtszeit 1583 auf dem Friedhof zwischen zwei offenen Gräbern Knochen und Hexeningredienzien niedergelegt haben. Der nächste Fall, der erste Mordfall: Der Mörder Joachim Lehmann aus Gottow, Gottow gehörte zum Amt Zossen, war im Wirtshaus beim Spiel mit einem anderen Spieler, der die Spielschulden von 1 Pfennig nicht bezahlen wollte oder konnte in Streit geraten. Während im Wirtshaus der Streit noch geschlichtet werden den konnte, lauerte Lehmann dem Spielschuldner auf und erstach ihn. Er wurde durch den Brandenburgischen Schöffenstuhl zum Tode verurteilt und schließlich öffentlich hingerichtet. In einem anderen Fall konnte der Mörder erst Jahre später überführt werden. Er hatte seine Magd, die das zweite Kind von ihm erwartete, umgebracht und auf dem Feld verscharrt. Doch dann kam bei Feldarbeiten die Leiche an das Tageslicht und der Mörder wurde überführt und ebenfalls hingerichtet. Am Ende dankt Karola Andrae Klaus Voeckler Im letzten Fall schilderte Klaus Voeckler das tragische Schicksal eines Liebespaares aus Nächst Neuendorf. Sie wollten heiraten und das Aufgebot beim Pfarrer bestellen. Doch stellte sich heraus, sie waren dritten Grades miteinander verwandt. Sowohl der Pfarrer als auch der Amtmann untersagten die Trauung. Doch eines Tages hieß es, die Frau trage ein Kind unter ihrem Leib. Da die Frau schwanger war, blieb sie von Strafe verschont. Was nach der Schwangerschaft mit ihr geschah ist nicht überliefert. Jedoch wurden in solchen Fällen die Frauen als Huren und ihre Kinder als Hurenbälger abgestempelt. Die bedeutete für Frau und Kinder, dass sie nur die niedersten Arbeiten annehmen durften und kaum den Unterhalt fürs Leben verdienen konnten. Der Mann hingegen wurde zu 50 Peitschenhieben verurteilt. Eigentlich sollte die Veranstaltung bereits 2013 stattfinden musste jedoch wegen Erkrankung des "Oberkriminalisten" verschoben werden. Text und Fotos: Dr. Rainer Reinecke zurück zu Chronik

2014-01-25 Zauberei, Mord & Blutschande
2014-01-25 Zauberei, Mord & Blutschande
2014-01-25 Zauberei, Mord & Blutschande
2014-01-25 Zauberei, Mord & Blutschande
Am Ende dankt Karola Andrae Klaus VoecklerAm Ende dankt Karola Andrae Klaus Voeckler

2014-01-03 Neujahrskonzert

„no strings attached“, ohne Bedingungen, hatte das Ensemble WorldBrass – Weltblech sein diesjähriges Konzert überschrieben. "no strings attached" so lautet auch der Titel eines neune Werkes, vom österreichischen Trompeter Lorenz Raab exklusiv für WorlBrass komponiert. Das milde Wetter und die umfangreiche überregionale Werbung ließen viele neue gespannte Gesichter in die Dreifaltigkeitskirche kommen. Sie saßen dicht gedrängt und alle wurden sicher nicht enttäuscht. Die 12 Musiker sind nun schon „Zossen-Profis“ und haben in diesem Jahr sogar im Hotel Berlin residiert. So konnten sie sich unsere Stadt erstmalig in voller Schönheit am Tage ansehen und hatten hinterher auch keinen „Abreisedruck“. Als Schirmherrin konnte die AG Neujahrskonzert die Landrätin Kornelia Wehlan gewinnen, die hiermit Zossen ihren „Antrittsbesuch“ Superintendentin Katharina Furin Bürgermeisterin Michaela Schreiber Landrätin Kornelia Wehlan Landrätin Kornelia Wehlan abstattete. Etliche Gäste waren wohl auch wegen der der neuen Landrätin gekommen, um diese einmal live zu erleben. Ihre Begrüßungsworte waren geprägt von einem Miteinander von Kreis, Stadt und auch Kirche, denn alle wollen Miteinander etwas für die Menschen der Region bewegen. Ihre Ansprache an die Zuhörer leitete sie mit dem Wilhelm Busch Zitat, „Das alte Jahr gar schnell entwich, es konnt sich kaum gedulden und ließ mit Freuden hinter sich den dicken Sack voll Schulden.“ ein. Damit hatte sie die Situation des Kreishaushaltes treffend beschrieben. Im Programm von WorldBrass: Stücke aus Arrangements wie Henry Purcells "The Fairy Queen" und Charles Ives Orgelwerk, "Variations on America", (beide von Eric Crees arrangiert), Originalwerk "Triolet" von André Previn, "Latinolé", einer Suite von lateinamerikanischer Musik aus dem eigenen Repertoire von WorldBrass. Die Dreifaltigkeitskirche zum Konzert voll besetzt „no strings attached“ Und dann der Höhepunkt „no strings attached“ Durch das Programm führte wieder Posaunist Shawn Grocott aus Kanada. Er lobte unter anderem das Publikum wegen seiner inzwischen hohen Aufgeschlossenheit für moderne Musik. Auch Kreiskantor Benjamin Petereit, der auf der Schuke-Orgel spielte, gewann die Gäst im Nu für sich. Shawn Grocott aus Kanada Am Schlagzeug: Barry Jurjus, Niederlande Nach einem derartigen Programm von Weltformat forderte die Begeisterung der Zuhörer offensichtlich alles, was Worldbrass an Zugaben noch im Notenkoffer hatte. Gestandene Konzertbesucher warteten schon gespannt auf das „Gewisse Stück“ mit K (alinka), welches Karola Andreae zur „Zossenhymne“ erklärte. Ein Stück entgegen der Norm von „WorldBrass“ und entsprechend von Shawn Grocott vorher auch gut umschrieben vorgestellt. Für 2015 wird die AG Neujahrskonzert das 20. Konzert vorbereiten. Text: Karola Andrae Fotos: Klaus Andrae, Dr. Rainer Reinecke zurück zu Chronik

2014-01-03 Neujahrskonzert
Superintendentin Katharina Furin Bürgermeisterin Michaela Schreiber Landrätin Kornelia Wehlan Landrätin Kornelia WehlanSuperintendentin Katharina Furin Bürgermeisterin Michaela Schreiber Landrätin Kornelia Wehlan Landrätin Kornelia Wehlan
Superintendentin Katharina Furin Bürgermeisterin Michaela Schreiber Landrätin Kornelia Wehlan Landrätin Kornelia WehlanSuperintendentin Katharina Furin Bürgermeisterin Michaela Schreiber Landrätin Kornelia Wehlan Landrätin Kornelia Wehlan
Die Dreifaltigkeitskirche zum Konzert voll besetzt „no strings attached“Die Dreifaltigkeitskirche zum Konzert voll besetzt „no strings attached“
Die Dreifaltigkeitskirche zum Konzert voll besetzt „no strings attached“Die Dreifaltigkeitskirche zum Konzert voll besetzt „no strings attached“
Shawn Grocott aus Kanada Am Schlagzeug: Barry Jurjus, NiederlandeShawn Grocott aus Kanada Am Schlagzeug: Barry Jurjus, Niederlande
Shawn Grocott aus Kanada Am Schlagzeug: Barry Jurjus, NiederlandeShawn Grocott aus Kanada Am Schlagzeug: Barry Jurjus, Niederlande