2013-11-02 Gerd Stifft ( Lutze ) zu Gast im "Alten Krug"
Der Heimatverein „Alter Krug“ Zossen hatte zum Saisonausklang ins Museumsgebäude gleichen Namens am vergangenem Samstag ( 2.11.2013 ) zu einer interessanten Lesung eingeladen. Gekommen war der ehemalige Bürgermeister von Zossen ( 1990 – 1992 ), den es dann danach 700 km weiter in die Eifel verschlagen hatte. Über 20 Jahre sind seitdem vergangen und Stifft (Lutze ) verdiente seine Brötchen in verschiedenen Berufen , so u.a. acht Jahre als selbständiger Wirt. „Da kam mir die Idee, mal Geschichten aufzuschreiben, die einem so am Tresen erzählt werden.“ Gedacht, getan und sein erstes selbstverfasstes Buch bekam auch prompt den Titel „ Erotik aus dem Bierhahn“, dem weitere folgen sollten wie „Ein Mensch Namens Schröder“, Gedichte und Weisheiten aus dem Leben wie es im Untertitel heißt. „Geschichten aus dem Wirtshaus“ versehen mit Cartoon’s befreundeter Cartoonisten und wieder ganz anderer schmunzelnder Art. Geplant ist noch ein drittes Buch mit „Geschichten aus dem Wirtshaus“ und eins über Zossen, dass den Titel „Versager“ tragen soll. Schon aus all seinen Buchtiteln heraus kann man ableiten, dass Gerd Stifft (Lutze ) ein wie er von sich selbst sagt „lustiger, geselliger Mensch“ ist, dem auch ganz der unterhaltsame Nachmittag in dem zweitältesten Gebäude Zossens entsprach. Text und Foto: Jutta Melzer zurück zu Chronik
2013-10-26
2013-10-26 Mitglieder und Freunde des Heimatvereins auf Tour
Die Kirchturmuhr schlug zweimal, nicht zwei Uhr, sondern halb neun einen Tag vor der Zeitumstellung, da hatte die Mehrzahl der Mitreisenden bereits im Herz-Reisen-Bus die Plätze eingenommen. Kein Wunder, denn draußen waren Regenschirme oder Unterstellmöglichkeiten wie der Schirm vor dem Café oder die Bushaltestelle gefragt. Losgehen sollte die Fahrt jedoch erst eine Viertelstunde später. Ein Gast fehlte noch. Diese Viertelstunde nutzten die Vereinsvorsitzende, Karola Andrae, und der Organisator des Ausflugs, Jürgen Kettler, um auf die Tour nach Bad Belzig und in den Schlosspark von Wiesenburg einzustimmen. Als der fehlende Gast auch nach dieser Viertelstunde nicht eintraf, setzte sich der Bus mit Fahrer Raimund, dann doch in Bewegung. Regen, Regen, Regen die ganze Fahrt auf der Autobahn. Halt nicht die Ganze, zwischen durch einige Lichtblicke die hoffen ließen. Parkplatz Burg Eisenhardt, Regenschirme auf, doch noch vor Eintritt in die Burg, Regenschirme wieder zu. Würdig wurde der Tross von über 40 Leuten von einem Ritter empfangen. Doch bevor er uns durch die Burg und historische Innenstadt führen konnte erst einmal Stau, nicht im Straßenverkehr, sondern vor der Damentoilette. Der erste Weg führte dann in das Schlossmuseum. Schon auf der Busfahrt war die Zossener Ratswaage im Gespräch, die im Bad Belziger Schlossmuseum gelandet war. So scharten sich die Besucher zunächst auch um diese Ratswaage, dem größten ausgestellten Exponat des Museums. Zossener Ratswaage im Burgmuseum Bad Belzig Doch sie war nicht der einzige Gegenstand, der nach Auflösung des Museums des Teltow der hier gelandet war. Mit Auflösung des Museums des Teltow in Mahlow 1968 gingen zahlreiche Schätze verloren. Einige tauchten dann in anderen Museen wieder auf. So beherbergt das Schlossmuseum im Torhaus des Schlosses neben der Zossener Ratswaage auch noch eine Töpferscheibe, ein Trensengebiss und ein Hufeisen aus Zossen. Töpferscheibe Trensengebiss und Hufeisen Am liebsten hätten die Mitglieder des Heimatvereins die Ratswaage gleich im Bus verladen, doch der Ritter hatte sich schützend davorgestellt. Auch in Belzig tobten die Befreiungskriege 1813, nur gehörten die Krieger von hier bei der Schlacht zu Hagelberg nicht zu den Siegern, die Gegens war ursächsisch und Sachsen kämpfte bekanntlich an der Seite von Napoleon. Während die Preußen den 200. Jahrestag mit Siegesfeiern begingen veranstalteten die Nachfahren der einstigen Verlierer Gedenkfeiern. So wurde wenigsten 200 Jahre danach auf beiden Seiten gefeiert. Da die Jahrestage 1863, 1913, 1933, 1938, 1963 und 1988 in sehr verschiedene Epochen der deutschen Geschichte fallen, fiel auch ihre inhaltliche Ausgestaltung sehr unterschiedlich aus. Alles zur Schlacht zu Hagelberg und der Feiern zu den Jahrestagen ist in einer Broschüre „Hagelberg -1813 – 2013“ von Hans Schwahn zusammengefasst. Weiter Informationen sind hier zu finden: http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Hagelberg http://www.belzig.eu/Hagelberg.htm Nach diesem Ausflug zu Sieg und Niederlage am 17. August 1813 führte der Ritter durch das Burggelände seiner Burg Eieisenhardt. Im ehemaligen Salzhaus beherbergt heute ein Hotel seine Gäste. Nicht ganz gefiel unserem Ritter die Restauration seiner Burg durch die jeweils staatlich Herrschenden. Diese standen immer vor dem Konflikt, Historisches zu erhalten oder Burg nutzbringend zu vermarkten. Seiner Übertreibung, die Burg in eine Bockwurstbude verwandeln zu wollen, folgte dennoch niemand. Der Kompromiss zwischen Nutzung und historischem Erhalt ist doch einigermaßen gelungen und Geschichte lässt sich auch vermitteln. Und dies nicht nur an junge Menschen, deren Geschichtsbewusstsein nach Auffassung des Ritters so mangelhaft sei, dass diese der Meinung seien, Adenauer hätte die chinesische Mauer bauen lassen. Burggeländee Richterlinde Burgturm Salzhaus Etwas spektakulär auf dem Burggelände die eingebuddelte Kirche der Grafen zu Belzig. Man habe, so der Ritter, die Kirche mit Erde Eingebuddelte Kirche zugeschaufelt, um auf den so entstandenen Hügel Gemüse anzubauen. Auch eine Richterlinde hat die Burg. Hier soll die vermutlich letzte Hinrichtung durch Enthauptung stattgefunden haben. Eigentlich sollte der Übeltäter gerädert werden, so war dann die Enthauptung doch eine Begnadigung. Da sich aber der Scharfrichter von Belzig weigerte diese Enthauptung zu vollziehen, musste der Scharfrichter aus dem Nachbarort diese durchführen. Im folgenden Stadtrundgang führte der Ritter die Besucher zunächst zur St. Marienkirche mit den denkmalgeschützten Gebäuden der Superintendantur (1678) und dem Reißiger-Haus, 1728 als Schul- und Kantorenhaus erbaut. Mehr zu den Denkmalen der Stadt auf: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Bad_Belzig . Die Straße entlang blickend, war der abgebrochene, nein, der gekürzte Folterturm zu sehen. Beim Zerfall dieses Turmes, so erklärte der Ritter, seien die Steine immer auf die Nachbargrundstücke gefallen, worüber sich die Nachbarn fürchterlich beschwerten, so wurde der Turm kurzerhand eingekürzt. vor St. Marien Reißiger - Haus In St. Marien Die Papiermühle am Wege sei lange Zeit die Haupteinnahmequelle der Stadt gewesen. Auf der Badestraße, der sogenannten Herbertstraße von Belzig, folgten die Knappen dem Ritter zum Ziegenmarkt und zum 1671 erbauten Rathaus der Stadt. Nachdem dann noch die 1894 im Stile der Neorenaissance erbaute Landratsvilla passiert war, brauchten die Besucher Wegzehrung. Diese fanden sie dann im Restaurant und Hotel Burg Eisenhardt. Stadt Belzig Landratsvilla Wer sich jetzt auf einen Mittagsschlaf im Bus gefreut hatte, musste ein Kurzschläfer sein, denn der Bus fuhr nur zehn Kilometer weiter zum Schlosspark Wiesenburg. Das Schloss selbst war nicht zu besichtigen, da es privat von zwanzig Wohngemeinschaften bewohnt wird. Im Schmalkaldischen Krieg von 1547 wurde die Wiesenburg und das Schloss zerstört und anschließend durch Friedrich III Brandt von Lindau wiedererrichtet. Das Wappen der von Lindaus findet sich dann auch in der Kirche im Schlosspark. Zu DDR-Zeiten wurde das Schloss als Erweitere Oberschule mit Internat genutzt. An diesem, jetzt sonnigem, Herbsttag präsentierte sich der Park noch in prächtigen Farben des Laubes seiner teilweise sehr seltenen Gehölze. Der Schlosspark Wiesenburg ist wohl das bedeutendste im englischen Stil angelegte Gartendenkmal zwischen Potsdam und Wörlitzer Park. „Der 123 Hektar große Park entstand Ende des 19. Jahrhunderts durch den damaligen Schlossherrn Curt Friedrich Ernst von Watzdorf, dem dieser wunderschöne Landschaftspark zu verdanken ist.“ Im Schmalkaldischen Krieg von 1547 wurde die Wiesenburg und das Schloss zerstört und anschließend durch Friedrich III Brandt von Lindau wiedererrichtet. ( http://www.schlosspark-wiesenburg.de/park/ ) Impressionen - Schlosspark Wiesenburg In der Schlossparkkirche erhielt die Gruppe dann noch unvermittelt eine sachkundige Führung. In der Schlossparkkirche Wappen der Brandt v. Lindau Altar Mit einem Kaffeetrinken auf dem Josef Jakobs Spargelhof in Schäpe, einem toll restauriertem Vierseithof endete dann die Tour. Vierseithof in Schäpe Abreise Das heißt noch nicht ganz. Schließlich sollten die Teilnehmer ja noch zurück nach Zossen. Fahrer Raimund brachte dann alle auch wohlbehalten wieder zum Ausgangspunkt. Besonderer Dank gilt Jürgen Kettler für den gut organisierten Ausflug. Text und Fotos: Dr. Rainer Reinecke zurück zu Chronik
Zossener Ratswaage im Burgmuseum Bad Belzig
Zossener Ratswaage im Burgmuseum Bad Belzig
Zossener Ratswaage im Burgmuseum Bad Belzig
Töpferscheibe Trensengebiss und Hufeisen
Töpferscheibe Trensengebiss und Hufeisen
Burggeländee Richterlinde
Burggeländee Richterlinde
Burgturm Salzhaus
Burgturm Salzhaus
Eingebuddelte Kirche
vor St. Marien Reißiger - Haus
vor St. Marien Reißiger - Haus
In St. Marien
In St. Marien
Stadt Belzig Landratsvilla
Stadt Belzig Landratsvilla
Impressionen - Schlosspark Wiesenburg
Impressionen - Schlosspark Wiesenburg
Wappen der Brandt v. Lindau Altar
Wappen der Brandt v. Lindau Altar
Vierseithof in Schäpe Abreise
Vierseithof in Schäpe Abreise
2013-09-28
2013-09-28 Mit Feuer und Sense
Unter diesem Motto stand der Vortrag von Herrn Wiegmann, der seit Jahren die archäologischen Ausgrabungen in Zossen leitet. Herr Wiegmann hat schon eine richtige Fan-Gemeinde, die darauf gespannt ist, über welche archäologischen Funde in Zossen er dieses Mal berichten wird. Bei herrlichstem Herbstwetter waren 18 Gäste in den „Alten Krug“ gekommen, um sich über die Ausgrabungen im alten Zossener Posthof (neuerdings Jobcenter) zu informieren. In Zossen gibt es unter der Erde oft mehr Historisches zusehen als über der Erde. Alte Kellergewölbe, Mauerreste und Brunnen wurden gefunden und noch etliche alte Teile aus Eisen. Diese Gebäudereste passen genau in die alten historischen Landkarten von Zossen. Der bebauungsfähige Bereich der Innenstadt wurde nicht verändert. Nur haben wir oben jetzt ein neues Gebäude auf die historischen Untergründe aufgesetzt. Die Fan-Gemeinde wird sich auch im nächsten Jahr wieder einfinden, wenn Herr Wiegmann im nächsten Jahr neueste Forschungsergebnisse zum historischen Torhaus in Zossen vorstellen wird. Also dran bleiben. Ihr Team vom Heimatverein zurück zu Chronik
2013-09-08
2013-09-08 Tag des Offenen Denkmals
Im "Alten Krug" wieder viel los an diesem Tag Obwohl in und um Zossen an diesem Septemberwochenende mehrere Veranstaltungen ihre Besucher erwarteten, fanden wieder über sechzig Gäste auch wieder am Tag des Offenen Denkmals den Weg in den „Alten Krug“. Bereits vor der der offiziellen Eröffnung tauchte am Vormittag bereits eine dreißigköpfige Fahrradgruppe aus Berlin auf. Da Familie Andrae aber bereits anwesend war, konnte auch diese Gäste gut bewirtet werden. Jener Kuchen, welchen Frau Andrae als Reservekuchen gebacken hatte, war schnell aufgefuttert. Am Nachmittag sprach Frau Andrae zu den Besuchern und berichtete, wie sie sich als Vereinsvorsitzende mit dem Thema unbequeme Denkmale auseinandergesetzt hat. „Unbequem“, so Karola Andrae, „sind Denkmale vor allem für jene, die es haben. Diese Menschen haben nämlich viel Arbeit damit und es kostet Geld. Der Betrachter jedoch sieht ein nicht gewöhnliches, feines Gebäude, so auch beim „Alten Krug“. Ein feines Gebäude, welches aber als Wohndomizil wohl eher nicht geeignet wäre, weil im Winter im Innern des Gebäudes 12 Grad Celsius nicht überschritten werden dürfen. Die Feuerversichersicherung für ein Haus mit Reetdach würde so manche Monatsrente übersteigen.“ Bei ihren Recherchen sei sie im Dankmalsamt Wünsdorf auf Dokumente aus dem Jahre 1959 gestoßen. Bereits damals unterbreitete der Bürgermeister Graefrath den Vorschlag, das Wohnhaus Weinberge 15 (Alter Krug) als Museum zu erhalten und eine Heimatstube darin zu etablieren. Doch, um mit Frau Andraes Worten zu sprechen, „etwas flapsig gesagt, kam aus Berlin die Antwort, man hätte wichtigere Gebäude und für dieses Gebäude auch kein Geld.“ In der Ausstellung selbst werden vier unbequeme Denkmale vorgestellt: Der „Alte Krug“, Die Straße Weinberge, Das Gebäude Weinberge 56 und die Scheunengruppe am Töpchiner Weg. Als Gast konnte die Vereinsvorsitzende an diesem Tag auch Frau Dr. Rita Mohr de Pérez, Sachgebietsleiterin Untere Denkmalschutzbehörde Landkreis Teltow-Fläming begrüßen. Vorstandsmitglied Rainer Reinecke führte ein kurzes Interview mit ihr: Frau Dr. Mohr de Pérez, was halten Sie von dem Titel des diesjährigen Tages des Offenen Denkmals, „Jenseits des Guten und Schönen – unbequeme Denkmale“? Ich finde die Idee gut, weil es viele unbequeme Denkmale gibt, weil Geschichte auch oft unbequem ist und die Auseinandersetzung mit Geschichte auch nicht immer einfach ist. Dafür sind Denkmale da, dass man sich mit seiner Geschichte beschäftigt. Sie haben heute bereits mehrere Denkmale besichtigt, wie ist denn da das Thema des diesjährigen Denkmaltages aufgenommen worden ? Den Titel für den Tag des Offenen Denkmals, den denkt sich jemand aus, dieser ist aber nicht zwingend, nicht verbindlich. D.h. auch Vereine und Privateigentümer öffnen ihre Denkmale, wenn es nicht unbequem ist, wenn sie es selber schön finden. Alle Eigentümer und Vereine, die Freude an ihrem Denkmal haben, empfinden dies gar nicht als unbequem oder gar als Last. Und was meinen Sie zu dieser Ausstellung im „Alten Krug“? Ich finde Sie zum einen informativ, weil die Leute auch erfahren, warum dieses oder jenes Gebäude, diese oder jene Straße ein Denkmal ist. Darüber hinaus finde ich auch wichtig, dass die Besucher erfahren, dass Denkmale nicht von „weltfremden Spinnern“ oder irgendwelchen „Fachidioten“ als solche ausgewiesen werden, sondern dass dies mit Sachverstand geschieht, man sich mit jedem Denkmal gründlich beschäftigt und auch umfangreich recherchiert hat. Und hier auf der Titelsete (Frau Dr. Mohr de Pérez zeigt auf die erste Tafel der Ausstellung) werden natürlich auch ein paar wunde Punkte angefasst oder Fragen aufgeworfen, z.B. die nicht zufriedenstellende Förderung jener, die denkmalgeschützte Gebäude erhalten. Ich halte in Brandenburg auch eine bessere Förderung für unbedingt notwendig. Zum Abschluss dieses Gesprächs dankte Frau Dr. Mohr de Pérez dem Heimatverein „Alter Krug“ für seine vielfältigen Aktivitäten, insbesondere für seine vielfältigen Veranstaltungen und seine wissenschaftliche Arbeit. „Beide Museen, sowohl der ‚Alter Krug‘ als auch das Schulmuseum Zossen haben sich bereits auch über den Landkreis hinaus einen guten Ruf erworben.“ Traditionell war auch wieder der Streuobstkuchenwettbewerb ausgeschrieben. Da nur drei Kuchen eingereicht wurden, kannte dieser Siegerschale gefertigt von Marie-Luise Faber Frau Gerlinde Kettler nimmt den zweiten Preis entgegen Wettbewerb nur Sieger. Als Jury hatte Karola Andrae kurzerhand drei Berliner auserkoren. Diese wussten zwar im Moment nicht wie ihnen geschah, ließen sich aber darauf ein und fällten ihr Urteil: Siegerin wurde Frau Andrea Jacob. Sie erhielt eine, von der Keramikkünstlerin Marie-Luise –Faber eigens für diesen Wettbewerb angefertigte, Schale. Den zweiten Preis erhielt Frau Gerlinde Kettler, zwei Eintrittskarten zum Neujahrskonzert und ein Glas Honig. Der dritte Preis, ebenfalls zwei Eintrittskarten zum Neujahrskonzert und ein Glas Honig ging an Marianne Spuler. Die Dj's Heckle & Jeckle legten ihre Titel so auf, dass sich die Besucher dabei noch unterhalten konnten. Dies war sehr angenehm. Vielen Dank allen Helferinnen und Helfern für diesen Nachmittag im "Alten Krug"! Text und Fotos: Rainer Reinecke zurück zu Chronik
Siegerschale gefertigt von Marie-Luise Faber Frau Gerlinde Kettler nimmt den zweiten Preis entgegen
Siegerschale gefertigt von Marie-Luise Faber Frau Gerlinde Kettler nimmt den zweiten Preis entgegen
2013-07-06
2013-07-06 Blüten Malerei
Der Maler Rain Dreuw, stellte im "Alten Krug" einige seiner Arbeiten zu Blüten vor und bot diese auch zum Verkauf an. zurück zu Chronik
2013-05-09
2013-05-09 Andrang zu Himmelfahrt
Die Vorbereitungen und der Aufbau für die Himmelfahrtsveranstaltung waren noch nicht abgeschlossen, als die erste große Radfahrergruppe im „Alten Krug“ eintraf. Zum obligatorischen Bier wurde zusätzlich der Krug umfangreich vom Erd- bis Obergeschoß besichtigt. Dies war auch nicht die letzte Truppe an diesem Tag, die sich für das alte Gemäuer interessierte. Museumsleiter Klaus Andrae hatte an diesem Tag reichlich zu tun und stellenweise gab es „Wartezeiten“ da jede Gruppe „seine“ Führung haben wollte. Bis in den Nachmittag waren es um die 50 Personen. Die älteste Besucherin war weit über 90 Jahre. Sie lebte hier in Zossen (jetzt in Berlin) und machte mit Ihren Töchtern, Enkelinnen und Urenkelinnen eine Reise in die Zossener Kindheitstage. Ihr Vater war Otto Sels, er hatte ein Baugeschäft in der Bahnhoftstr. 43. Unterdessen wurde im Kruggarten Kaffee geschlürft und Kuchen gegessen, Musik gehört und es wurden viele Gespräche geführt. Das Wetter entwickelte sich so schön, dass die Tische in den Schatten gezogen wurden und als es dann so richtig gemütlich wurde, ja da war 18 Uhr und der schöne Nachmittag schon vorbei. Ihre Himmelfahrtsgruppe. zurück zu Chronik
2013-04-27
2013-04-27 Vom „Alten Krug“ zum Gerlachshof
Am 27. April 2013 trafen sich 19 Mitglieder und Freunde des Heimatvereins „Alter Krug“ Zossen e.V. um 7.00 Uhr auf dem Hof des „Alten Kruges“. Klaus Voeckler ließ die zweistündige kultur-historische Frühwanderung durch seine heimatgeschichtlichen Erzählungen wieder zu einem besonderen Erlebnis werden . Während Frau Andrae und Frau Varchmin das an die Wanderung anschließende Frühstück im „Alten Krug“ vorbereiteten, lauschten die Heimatfreunde Herrn Voecklers Berichten über die Entstehungsgeschichte des „Alten Kruges“ und der Weinbergsiedlung. Petrus war uns freundlich gesonnen. Nach einer regenreichen Nacht konnte die Wanderung durch die Weinberge, am Mühlenlager vorbei, bis zum in früheren Zeiten Gerlachshof genannten Vorwerk des alten Zossener Rittergutes ohne Benutzung der mitgeführten Regenschirme stattfinden. Impressionen Fotos: Klaus Andrae 01/14 Interessiert lauschten alle der Geschichte des Weinbaus in Zossen und erheitert nahm man zur Kenntnis, daß sich dieser Wein hervorragend zur Essigherstellung eignete. Beim Wandern konnten wir uns so richtig hineinversetzen, welche Mühsal die Weinbauern auf sich nehmen mußten, um den benötigten Schafsdung von der Schäferei auf dem Gelände Gerlachshof bis an ihre Weingärten zu transportieren. Herr Voeckler gab auch noch einen Hinweis auf die Forsthäuser, die entlang der Straße gegenüber dem Gerlachshof früher als nächstes zu erreichen waren. Sie wurden aber 1947 im Rahmen der Sprengungen auf dem Wünsdorfer Militärgelände auch bis auf die Grundmauern zerstört, wie auch das einige Jahre als Jugendherberge dienende Gebäude der Forstverwaltung. Eine Anzahl Fotos aus dieser Anlage konnte beim anschließenden Frühstücksaufenthalt im „Alten Krug“ besichtigt werden. Auch die Ausstellung über Liselotte Senff fand viele aufmerksame Betrachter, welche die Gelegenheit nutzten, in unveröffentlichten Texten von Liselotte Senff zu lesen. Text: Gudrun Haase Fotos Klaus Andrae zurück zu Chronik
2013-04-06
2013-04-06 Mitgliederversammlung
Am 06. April fand unsere Mitgliederversammlung (Einladung) statt. Anschließend folgte ein literarischer Abend in Würdigung von Liselotte Senff. Sie wäre am 30. März 95 Jahre alt geworden . Der Vorstand des Heimatvereins hatte in voller Besetzung um den großen ehrwürdigen Holztisch in erhobenen Teil des Raumes Platz genommen. Alle anderen erschienen Mitglieder lauschten dann in den Stuhlreihen den Rechenschaftsberichten der Vorsitzenden Karola Andrae, dem Leiter des Museums "Alter Krug" Klaus Andrae und der Leiterin des Schulmuseums, Gudrun Haase. Vorstandsmitglied, Christa Thymian, legte den Finanzbericht vor. Die Kassenprüfer hatten keine Beanstandungen festgestellt. Daraufhin wurde der Vorstand einstimmig für das Jahr 2012 entlastet. Höhepunkte aus dem Jahr 2012 In allen Rechenschaftsberichten konnte eine potisive Bilanz gezogen werden. Die Vorstizende hob in ihrem Rechenschaftsbericht folgende Höhepunkte im Vereinsleben hervor: - Das Jahr begann wieder mit dem Naturfilm „Der See & die Zwergrohrdommel“ von Herrn Kretlow im Gemeindesaal, diese Veranstaltung wird nun auch schon zu einer kleinen Veranstaltungsreihe - Zum Krugputz im März trafen sich etliche Mitglieder und legten mit Hand an, das der Großputz nötig war, zeigten die vielen Eimer Wasser die benötigt wurden - Im April führten wir die Mitgliederversammlung mit den Vorstandswahlen durch. Es war im direkten Wort eine kühle Veranstaltung, da im ganzen Hause die Heizung ausgefallen war. Aber unsere Wahlversammlung war doch gut gelungen und sehr produktiv. - Die bekannte Vogelstimmenwanderung wurde im letzten Jahr zur „kulturhistorischen Wanderung“ und führte vom Wiesengrund zum „Alten Krug“ die kleinen Geschichten auf dieser Wanderung waren von Herrn Voeckler wieder sehr kurzweilig erzählt. Das gemeinsame Frühstück im Krug führte zu etlichen Gesprächen der Wanderfreunde und etliche Alt- und Neuzossener waren erstmalig im Krug. Leider hatten wir auf dieser Wanderung einen Sturz zu melden, der noch zu einer Behandlung im Krankenhaus führte. Gegen Mittag eröffneten wir dann noch die Sonderausstellung über die Feuerwehr Nächst Neuendorf, die durch Herrn Voeckler gestaltet wurde - Bei herrlichem Sonnenschein am 25. April feierten wir dann 10 Jahre Schulmuseum in großer Runde auf dem Kirchplatz, es war ein sehr gelungenes Fest und hat das Schulmuseum über die Stadtgrenzen noch bekannter gemacht. Wir bedanken uns besonders bei der Bürgermeisterin und der Stadt Zossen für die Übernahme der Getränkekosten. - Auch im letzten Jahr war Himmelfahrt kühl, doch zur Kaffeezeit trafen wieder viele Gäste ein und verweilten bei Kaffee, Kuchen und Wein. - Zum 20.Mai öffneten wir zum „Tag des Museums“, hier gab es keine Besucherresonanz, sodass eine weitere Teilnahme nicht vorgesehen ist. - Im Juni fand dann der „Deutsche Wandertag“ auch in unserer Region statt. Es haben dazu 2 Vereinsmitglieder die Wanderleiterprüfung abgelegt und 2 den Wanderhelferlehrgang besucht. Trotz der abseitigen Lage von Zossen nahmen etliche Besucher an unseren 3 Wanderungen vom Bahnhof über den Wiesengrund , „Alten Krug“ zum Bahnhof an. Aber auch im letzten Jahr war an diesen Tagen kein besonderes Wetter angesagt. Regenjacke und Mütze wurden ebenso noch gebraucht, wie Sonnencreme an dem anderen Tag. - Am 23.6 veranstalteten wir zum Wandertag noch die Buchlesung mit der Zossener Autorin Kati Schwabach. Die tolle Atmosphäre im Krug ließen das Buch noch mehr zur Geltung kommen. Vorher gab es noch im Kruggarten den vielen tollen Kuchen zu genießen - Die Öffnungszeiten konnten wir im Krug nun auch auf etliche Schultern des Vereins verteilen und wir würden uns sehr freuen, wenn wir noch mehr Schultern hätten - Unser Tag des Offenen Denkmals mit der Ausstellung über die Dresdener Eisenbahn und dem Streuobstwiesenkuchenwettbewerb war ein voller Erfolg. Kuchen blieb keiner übrig und die Ausstellung zog schon am ersten Tag viele interessierte „Fach“- Besucher an. Herzlichen Dank allen, die Ausstellungsgegenstände bereitgestellt haben, welche gebastelt haben und Texte verfasst haben. Es war eine der erfolgreichsten Ausstellungen, die zu jedem Öffnungstag Besucher zum Krug zog. - Eine Woche später war dann das 2. Weinfest in den Weinbergen. Die Organisatoren um Familie Günther und Familie Tetzlaff haben sich toll Mühe gegeben, das Wetter stimmte auch noch, doch die selbst gesetzte Erwartung von über 100 Besuchern konnte leider nicht erfüllt werden, es soll aber eine Fortsetzung in 2013 geben - Genau am Gründungstag, dem 17.10. haben wir dann unser 20. Gründungsjubiläum gefeiert. Die Veranstaltung war gut besucht und es wurden tolle Gespräche an den Tischen geführt. Extra zu dieser Veranstaltung hat Dr. Reinecke unseren Internetauftritt überarbeitet und in mühevoller Kleinarbeit die 20 Jahre elektronisch zusammen gesammelt. Dieser neue Auftritt wird auch von Dritten genutzt, was etliche Anfragen. - Die Abschlussveranstaltung war der Vortrag von Herrn Fischer über den Landkreis Teltow-Fläming im Krug und beginnender Winterpause - Unser, schon traditioneller Adventsabend mit selbstgebackenen Pfandkuchen, Chemnitzer Stollen, Würstchen mit Salat uvm. war sicher auch wieder sehr gelungen, dank den vielen Helfern. In der durch Frau Melzer organisierten Buchlesung zu Weihnachtserzählungen gab es sehr Nachdenkliches zu hören. - Vom Neujahrskonzert denke ich, brauche ich nicht reden, das tut uns gut. Rechenschaftsbericht des Vorstandes Bericht des Museumsleiters "Alter Krug" Rechenschaftsbericht Schulmuseum folgt Aus dem Arbeitsplan für 2013 Der Arbeitsplan für 2013 ist so aufgestellt, dass auch 2014 wieder eine erfolgreiche Bilanz für 2013 gezogen werden wird. Da ja zum Zeitpunkt der Mitgliederversammlung bereits das erste Quartal des Jahres 2013 absolviert ist, ist auch schon einiges aus dem Arbeitsplan realisiert. So das Neujahrskonzert, Die Naturfilmveranstaltung von Gerhard Kretlow. Leider musste der Vortrag von Klaus Voeckler, 2Zauberei, Mord u. Blutschande. im kurfürstlichen und königlichen Amt Zossen“ aus gesundheitlichen Gründen ausfallen. Er soll aber Ende Oktober – Anfang November nachgeholt werden. Noch am Tage der Mitgliederversammlung wurde die Zossener Autorin Liselotte Senff, sie wäre am 30 Oktober 2013 95 Jahre alt geworden, mit einer Lesung aus ihren noch unveröffentlichten Manuskripten geehrt. In Vorbereitung: 27.04. Frühwanderung mit Klaus Voeckler 09.05. Himmelfahrt mit Programm, Kaffee und Kuchen und …. 15.06. Veranstaltung mit Vortrag über das Pädagogium Zossen im ehemaligen Pädagogium Juli/August genauer Termin wird noch bekannt gegeben. Buchlesung mit Gerd Stift, nach der Wende kurzzeitig Bürgermeister in Zossen 19.10. Ausflug Heimatverein – Ausflugsziel wird noch gesucht 30.11. Adventsfeier Außerdem werden im „Alten Krug“ und im Schulmuseum verschiedene Sonderausstellungen zu sehen sein. Fotos: Klaus Andrae zurück zu Chronik
2013-04-06
2013-04-06 "Das Leben lang, doch viel zu kurz"
zur Erinnerung an Liselotte Senff, anläßlich ihres 95. Geburtstages so hatte der Heimatverein seine Veranstaltung anlässlich des 95. Geburtstages von Lisselotte Senff überschrieben. Bereits eine halbe Stunde vor Beginn war der Raum im „Alten Krug“ überfüllt. In jede Ecke des Raumes wurden noch Stühle gestellt und dennoch mussten einige Gäste aus dem Nachbarraum zuhören. Unter den Gästen auch die vier Kinder der Liselotte Senff, eine Enkelin und eine Urenkelin ebenso wie ehemalige Weggefährten aus Literaturzirkeln und Wandergruppen. Selbst der Tisch, an dem eigentlich die Lesenden sitzen sollten, wurde von Gästen unwiederbringlich okkupiert. Mit bewegenden Worten zum Leben der Liselotte leitete dann Rainer Reinecke die Veranstaltung ein. Darin charakterisierte er Lislelotte Senff so: „…sie war eine Frau mit vielen unerfüllten Sehnsüchten und Träumen, voller Illusionen und Enttäuschungen, klein und zierlich vom Wuchs, aber ein Energiebündel voller Leidenschaft und Lebenswillen.“. Gemeinsam mit ihm lasen Karin Klaue und Jutta Melzer. Alle drei arbeiteten mit Lilo Senff in verschiedenen Literaturzirkeln zusammen. Sie hatten auch zusamen mit der Tochter von Liselotte Senff, Bärbel Protzeck, nicht nur dieses Programm vorbereitet, sondern auch die Ausstellung zum Leben der Liselotte Senff gestaltet. Wünsche und Sehnsucht, Liebe und Glück, Weltsichten, Abschied und Fazit so hatten sie ihr Programm gegliedert. Der emotionalste Teil war wohl Abschied und Fazit. Dieser Abschnitt wurde mit einem Lied des Liedermachers Gerhard Gundermann eingeleitet, in dem er selbst über seinen nahenden Tod reflektiert. Lisellote Senff kannte Gerhard Gundermann und war im Geiste sehr mit ihm verbunden. Diesem Lied folgten Lyriktexte, in denen Lilo Senff ein Fazit ihres Lebens zieht. Zum Abschluss hörten die Gäste Liselotte Senff selbst mit ihrem Gedicht "Traum" vom Band. Noch eine Stunde nach der Veranstaltung unterhielten sich die Gäste mit den Lesenden, den Verwandten und betrachteten die Ausstellung. In die Ausstellung ist auch eine Leseecke integriert, wo jeder Besucher im Tagebuch der Liselotte Senff, in Lyrik und Prosatexten lesen kann. Die Ausstellung kan zu den Öffnungszeiten des "Alten Kruges", Mittwoch 15.00 bis 18.00 und Sonnabend von 14.00 bis 17.00 besucht werden. Fotos: Klaus Andrae zurück zu Chronik
2013-03-09
2013-03-09 Frühjahrsputz???
Die drei Fragezeichen haben sich zurecht hinter das Wort Frühjahrsputz geklemmt. A--hkalt war dieser Tag. Polarluft wehte durch das Gebälk des Alten Kruges. Doch der Wiedereröffnungstermin rückte immer näher. Elf Helfer fanden sich an diesem Tag dennoch ein. Mit Spezialmischung wurde der Dielenfußboden gereinigt, durch die Scheiben der Glasvitrinen wurden bald wieder alle Dinge deutlich sichtbar, die Fenster gaben wieder den Blick auf die Außenwelt frei. Selbst die schwarze Küche wurde wieder schwärzer. Vom Staube befreit waren bald Stube und Küche für die Besucher schimmerte Hoffnungsglück der Dreck zog sich in den Mülleimer zurück. Fotos: Klaus Andrae zurück zu Chronik
2013-01-26
2013-01-26 "Der Fuchs in unserer Landschaft".
Am Sonnabend, den 26. Januar suchten wieder über vierzig Besucher den Gemeindesaal auf. Sie warteten gespannt auf den neuen Naturfilm von Gerhard Kretlow: "Der Fuchs in unserer Landschaft". Geduldig, oft über Stunden, harrte Gerhard Kretlow hinter den Kamera aus, um zu solch faszinierenden Aufnahmen vom Leben des Fuchses zu kommen, wie er diese an diesem Nachmittag präsentierte. Aus schier unendlich scheinendem Filmmaterial raffte er seine Erlebnisse auf eine Stunde Film zusammen und doch vermittelte diese Stunde einen tollen Einblick in das Leben des Fuchses und in die Arbeit des Kameramannes. Gudrun Ott berichtet in der Märkischen Allgemeinen, Zossener Rundschau so über diese Veranstaltung: " 'Alles kommt zu dem von selbst, der warten kann' “, sagt schon ein Sprichwort und so wurde denn auch die Geduld des Tierfilmers irgendwann belohnt. Berührende Aufnahmen sind ihm von einer säugenden Fähe, von spielenden Welpen gelungen, von Jungfüchsen, die sich voll Neugier dem Betrachter nähern. Die meisten von ihnen werden nicht einmal ein Jahr alt. Sie sterben im Straßenverkehr. Vor fünf Jahren hat der heute 79-Jährige die Bilder im Raum Zossen und bei Baruth gedreht. Er erzählt, dass er Füchse mag und ein hilflos aufgefundenes winziges Füchslein einst aufgezogen hat. Katzen- und Hundefutter und eine große Portion Liebe halfen dem Winzling, der jetzt längst eigene Wege geht, zu überleben. Bei Baruth setzte Kretlow mal eine Leberschleppe ein, um einen Fuchs anzulocken. Groß war sein Erstaunen, als er statt auf einen Fuchs auf die frische Spur eines Wolfes stieß." zurück zu Chronik
2013-01-02
2013-01-02 Neujahrskonzert ganz anders
Alljährlich zeichnen die Stadt Zossen, die evangelische Kirchengemeinde und der Heimatverein "Alter Krug" für das Neujahrskonzert in der Dreifaltigkeitskirche in Zossen verantwortlich. Obwohl das Ensemble "Worldbrass - Weltblech" bereits zum 18. Mal in Zossen gastierte, finden sich doch immer noch neue Fans. So auch unser Vereinsmitglied Rainer Tetzlaff: "Am 02. Januar gab es eine tolle neue Erfahrung für mich - Das Neujahrskonzert von Weltblech in der Kirche. Ich habe dies zum ersten Mal erlebt und bin des Lobes voll. Meine Frau hat schon durch vorige Konzerte davon geschwärmt. Ein schönes Konzert mal ganz anders, eine tolle Moderation, die auch erklärende Hinweise für den Laien hatte. Hervoragende Musiker aus Australien, Asien, Südamerika und Europa haben wirklich Spaß gemacht. Trotz ständigem Wechsel der Interpreten und unterschiedlicher Zusammensetzung spielte hier ein exzellentes Ensemble. Danke dafür und als neuer Fan freue ich mich bereits auf das nächste Neujahrskonzert." Fred Hasselmann leitet in der Märkischen Allgemeinen Zossener Rundschau seinen Beitrg so ein: " Von Tsuumi Suite bis Kalinka Ensemble „Worldbrass“ zauberte mit seiner Musik ein Lächeln auf viele Gesichter Es war manches etwas anders als in früheren Jahren beim nunmehr 18. Neujahrskonzert von „Worldbrass“ in Zossen – und doch wie immer schön und inspirierend. Von Fred Hasselmann ZOSSEN Wer auch in diesem Jahr auf den seit Jahren charmant moderierenden Posaunisten Shawn Grocott aus Kanada wartete, tat dies vergeblich. Dessen Part übernahm in diesem Jahr – nicht minder gekonnt und sympathisch – der deutsche Trompeter Thomas Ratzek. Der erwies sich nicht nur als perfekter Instrumentalist, sondern auch als sprachbegabter Musiker, stellte er doch die Künstler des internationalen Ensembles „Worldbrass“ später in ihren jeweiligen Muttersprachen vor. Dabei hatte er durchaus Schwerst arbeit zu leisten, standen doch mit dem Chinesen Wei Zhu, dem Posaunisten Yuval Wolfson aus Israel und dem argentinischen Trompeter Valentin Garvie gleich mehrere „Exoten“ auf der Bühne in der Zossener Dreifaltigkeitskirche. Die war wie immer zu den „Weltblech“-Auftritten der vergangenen Jahre sehr gut besucht. Motto des 18. Neujahrskonzerts: „Nordische Nächte“." Fotos: Klaus Andrae zurück zu Chronik