2000-12-10
2000-12-10 Märchen im Advent
Bereits zum sechsten Mal verwandelt sich der Alte Krug in ein verwunschenes Schloss, in eine Ritterburg oder in eine Bauernhütte. Wieder einmal ist Märchenstunde mit Ursula Pitschke, in der die arme Bauerstochter den überheblichen Prinzen umerzieht und ihn dann heiratet oder in der ein edler Ritter die gefangene Prinzessin befreit oder ...Zum Schluss siegt immer das Gute über das Böse. Dafür sind es eben Märchen. Plakat: Archiv Dieter Frambach zurück zu Chronik
2000-11-18
2000-11-18 Liselotte Senff: "Im ZeitWandel"
Liselotte Senff liest aus ihrem gerade erschienenen Buch "Im Zeitwandel". Liselotte Senff schreibt in Familiengeschichten über ihr Leben, ihre Erlebnisse. Zwei große Zeitwandel zeichnet sie vor allem nach, Kriegszeit und Nachkriegszeit und die Wende 1989. Siegfreid Wietstruk schrieb in der Märkischen Allgemeinen über dieses Buch: Märkische Allgemeine, Zossener Rundschau, 15 November 2000, S. 18 "Familiengeschichten Die Zossener Autorin Liselotte Senff legt ihr fünftes Buch vor SIEGFRIED WIETSTRUK RANGSDORF Am Sonnabend, dem 18. November, um 16 Uhr liest die Zossener Autorin Liselotte Senff im 'Alten Krug' Zossen (Weinberge) aus ihrem neuesten Buch 'Im Zeitwandel'. Liselotte Senff wünschte mir beim Lesen dieses Buches ein bisschen Freude. Die hatte ich, und nicht nur ein bisschen. ‚Familiengeschichten zwischen Oder und Elbe‘ lautet der Untertitel des vor kurzem erschienenen und 298 Seiten umfassenden Werkes, mit dem die in Zossen beheimatete Autorin über sechzig Kurzgeschichten aus mehreren Jahr zehnten vorlegt. Geschrieben wurde die Mehrzahl dieser Geschichten in den sechziger Jahren. Es finden sich aber auch Beiträge aus den siebziger bis neunziger Jahren, was den Leseanreiz erhöht, weil damit ein Bogen von der DDR-Zeit bis in die jüngste bundesrepublikanische Vergangenheit gespannt und so der ‚Zeitwandel‘ sichtbar wird. Oftmals finden sich sogar Rückblicke auf die ersten Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts. Insofern ist der Titel ,,lm Zeitwandel" mehrfach berechtigt. Der Untertitel nimmt Bezug auf die Familie, gewährt uns Liselotte Senff doch Einblicke in Erlebnisse im Elternhaus wie auch in die eigenen Familie. Unwillkürlich vergleicht man das Gelesene mit der eigenen Erfahrung und erinnert sich plötzlich an schon vergessen Geglaubtes. Das betrifft nicht nur die jüngste Vergangenheit, sondern auch frühere Zeiten vor jener Zeitwende, die das Ende des letzten Krieges brachte und die wir, die wir uns heute im (Un-)Ruhestand befinden, als Kinder oder Jugendliche erlebten. Vielschichtig sind die Gegenstände der Geschichten, auch über die Nachkriegsjahre-Begegnungen mit ,,Russen", Familiennachwuchs, Schülerprobleme, Alltagssorgen, Feiertage, Feiern, und, und, und. Vieles veranlasst zum Nachdenken, Liselotte Senff anderes zum Schmunzeln, wenn ich exemplarisch nur an den Kauf einer Waschmaschine oder an die Probleme eines von Jungen umschwärmten Mädchens denke. Unmöglich, alles nennen oder gar werten zu wollen, was Literaturkritikern vorbehalten sein sollte. Das Geschriebene spiegelt bestimmte Zeiten und gesellschaftliche Zustände wider. Manches wird auch nur für ehemalige DDR-Bürger verständlich sein, wenn zum Beispiel Zusammenhänge zwischen einem Parteitag und dem Warenangebot hergestellt werden, von schreibenden Zirkelmitgliedern die Rede ist oder die Vorbereitung auf den Besuch einer Regierungsdelegation geschildert wird. Liselotte Senff, früher ein .schreibendes ‚Zirkelmitglied‘, hat auch oder besonders nach der Wende kreativ gearbeitet. Seit 1995 erschien alljährlich ein Band von ihr: ‚Die Zigeunerin oder 13 Tage ohne Ende‘ (1996), ‚Rückholversicherung‘ oder ‚Die Wende und was danach" (1997‘), ,…. und ich mitten- drin‘ (1998), ‚Unterwegs mit Wind und Wolken‘ (1999) . Der vorliegende Band ‚Im Zeitwandel‘ ist also das fünfte gedruckte Nach-Wende- Werk, das zu lesen sich lohnt. Vermutlich werden auch andere Leser sich dieses Buch etappenweise er schließen, das Lesezeichen wieder einlegen, um in einer neuen Stunde der Ruhe erneut diese so unterschiedlichen Familiengeschichten zu verfolgen. Möge dieser Band nicht der letzte von Liselotte Senff gewesen sein.“ zurück zu Chronik
2000-04-29
2000-04-29 Buchlesung "Hans Clauert "
Frau Prof.Dr. Evamaria Engel und Prof.Dr. Gerhard Engel haben sich schon über Jahre mit den Streichen des Hans Clauert beschäftigt. Bereits 1956 erschien von beiden eine Schrift zu Bartholomäus Krüger, dem Stadtschreiber von Trebbin. 1587 erschienen erstmals die Streiche von Hans Clauert, "Clauerts werklichen Historien" die Bartholomäus Krüger, dieser Stadtschreiber von Trebbin, aufgeschrieben hatte. Die Historiker Evamaria Engel und Gerhard Engel sind an Clauert dran geblieben. Sie haben das Werk von Bartholomäus Krüger 1999 in eine heute laesbare Sprachform gebracht. Grafikerin Ursula Wendorff-Weidt illustrierte das Buch mit farbigen Federzeichnungen. Plakat: Archiv Dieter Frambach zurück zu 2020